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Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik: Bachelor WI

Berufsbild


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Rainer Sturm
Der Wirtschaftsinformatiker hat Kontakt mit Menschen und Computern. Er sitzt am Nervensystem einer Unternehmung und ist für dessen Funktionsfähigkeit zuständig. Dabei sind Analyse- und Konstruktionsfähigkeiten gleichermaßen gefordert. Die Gestaltung eines gesamten Informationssystems erfordert breite Kenntnisse und Erfahrung. Er ist Entwickler von Anwendungssystemen, die Planungs-, Steuerungs-, Kontrollaufgaben und ggf. auch Dienstleistungsaufgaben unterstützen oder selbständig durchführen. Die Spannweite möglicher Anwendungssysteme ist riesig. Sie reicht von einer weitgehend vollautomatisierten Fertigung, bei der sie die Steuerung von Maschinen und Maschinengruppen übernehmen, bis zum Topmanagement, dessen Entscheidungen sie durch Planspiele unterstützen.
Die Aufgaben des Informationsmanagements treten in allen Bereichen der Wirtschaft und der Verwaltung auf, also bei Produktions- und Dienstleistungsbetrieben, bei Verwaltungen der Kommunen, Länder und des Bundes. Wirtschaftsinformatiker arbeiten in Software-Entwicklungshäusern in Entwicklung und Vertrieb oder in Unternehmensberatungen, die Aufgaben des Informationsmanagements für ihre Klienten durchführen. Sie arbeiten aufgrund der Breite ihrer Ausbildung häufig an interdisziplinären Aufgaben mit oder stellen den Teamleiter.

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