Module und Inhalte

Übersicht:
KURS- UND MODULBESCHREIBUNGEN ONLINE
SEMESTER 1 SEMESTER 2 SEMESTER 3
SEMESTER 1
Methodology and Statistics
Lehrende:Prof.Dr. Plankl, Prof.Dr. Bauersachs
Ziele und Inhalte:
Students get an overview about the huge discipline of methodology and it applications. They learn that in general this subject belongs to the philosophy of science with its different schools. Of special interest is the methodology of scientific research. Here, formulating a research problem, conceptualizing a research design, and thinking about the validity and reliability of a research instrument are key abilities which are trained in detail. Becoming more concrete, criteria of scientific investigations are formulated and writing a research proposal and report build special exercises. Important for the profession of the students is the methodology of statistics, where core questions and methods are being discussed. Statistics The emphasis of the course is on how statistics can be applied to the workplace. The participants will become familiar with the basics of collecting sample data, organizing the presentation, and describing and interpreting the results. Through the application of software to case studies, the participants will acquire the basic skills for working with common statistical software programs used in the workplace.
Volkswirtschaftslehre: Prof. Dr. Hans-Paul Bisani
Lehrende:Prof. Dr. Hans-Paul Bisani, Prof. Dr. Dr. Felix Unger (Salzburg), Dr. Margitta Beil-Hildebrand
Ziele und Inhalte:
Eine alternde Gesellschaft hat erhebliche Auswirkungen auf Volkswirtschaft und Wirtschaftspolitik. Um wirtschaftspolitische Entscheidungen verstehen zu können, ist ein breites volkswirtschaftliches Grundwissen für Führungskräfte im Gesundheitswesen unverzichtbar. Die Gesundheitspolitik gehört in fast allen industrialisierten Ländern zu den besonders kontrovers diskutierten Politikfeldern. Das liegt u.a. an der enormen Bedeutung, die das Gesundheitswesen für die Volkswirtschaften sowohl als Kostenfaktor als auch als Beschäftigungsbereich darstellt. Die Teilnehmer/innen erwerben das für das Gesundheitswesen unverzichtbare volkswirtschaftliche Basiswissen über Markt, Staat und Wirtschaftspolitik. Außerdem werden die Studierenden mit den Besonderheiten des deutschen Gesundheitssystems vertraut gemacht und können einen internationalen Vergleich von Gesundheitssystemen und – politik vornehmen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind damit befähigt, situationsgerecht Entscheidungen im Gesundheitswesen zu verstehen, zu beurteilen und umzusetzen.
Betriebswirtschaft: Prof. Dr. Hans-Paul Bisani
Lehrende:Prof. Dr. Hans-Paul Bisani, Dipl. Kfm. Jürgen Schneider, Dr. med. Werner Gallenkämper, MBA, Dr. med. Klaus Waßweiler, MBA, Anne M. Schüller
Ziele und Inhalte:
Um im Geschäftsleben agieren zu können sind betriebswirtschaftliche Kenntnisse unverzichtbar. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwerben das für Unternehmen im Gesundheitswesen notwendige betriebswirtschaftliche theoretische Basiswissen, welches für Führungsaufgaben im Gesundheitswesen erforderlich ist. Die Wissensvermittlung erfolgt zunächst getrennt nach den betriebswirtschaftlichen Funktionen: Rechnungswesen, Finanzierung und Investition, Marketing, Personalführung und Organisation. Um den Gesamtzusammenhang zu verstehen werden ausgewählte praxisrelevante Fallbeispiele in verschiedenen Funktionsbereichen aufbauend behandelt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer werden damit befähigt, situationsgerecht betriebswirtschaftliche Entscheidungen im Gesundheitswesen zu verstehen, zu beurteilen, vorzubereiten und umzusetzen sowie selbst zu treffen.
Business & Health Care Law: Prof. Dr. Josef Scherer
Lehrende:Prof. Dr. Josef Scherer, RA Johannes Friedrich, Wi Med. Peter Schmieder, RAin Alexandra Glufke-Böhm, RAin Reinhild Bandel
Ziele und Inhalte:
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen die fundamentalen rechtlichen Risiken in den unterschiedlichen Health-Care-Unternehmensbereichen verifizieren. Zugleich werden die möglichen Auswirkungen von Fehlern in diesem Bereich auf das Unternehmen und organisatorische Maßnahmen zur Gegensteuerung und Prophylaxe aufgezeigt. Das „Führungspersonal“ wird dabei nicht zum Juristen mit Einzelfallwissen ausgebildet, sondern primär sensibilisiert und in die Lage versetzt, die Mitarbeiter entsprechend zu instruieren und organisieren. Darüber hinaus sollen Entscheidungsträger frühzeitig erkennen, ob die aktuelle juristische Problemstellung noch innerbetrieblich zu behandeln ist, oder ob Juristen beizuziehen sind, nach welchen Aspekten diese auszuwählen sind und wie man deren Tätigkeit zu „kontrollieren“ vermag.
SEMESTER 1 SEMESTER 2 SEMESTER 3
SEMESTER 2
Informations- und Prozessmanagement: Prof. Dr. Horst Kunhardt
Lehrende:Prof. Dr. Horst Kunhardt, Prof. Dr. Dr. Heribert Popp, Prof. Dr. Georg Herde, PD Dr. Bernd Blobel, Dr. med. Inge Wolff, Dr. med. Wolfgang Blank
Ziele und Inhalte:
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen die strategische Bedeutung des Informations- und Prozessmanagements im Gesundheitswesen als Chance erkennen und konkrete Lösungen erarbeiten. Aufgrund des interdisziplinären Ansatzes eines Informationssystems erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die entsprechende Fach- und Methodenkompetenz, um ein bestehendes Informationssystem zu analysieren und zu beurteilen, bzw. bei Projekten zur Optimierung der Leistungsprozesse und Implementierung eines Informationssystems entscheidungsunterstützend mitzuwirken. Basis jeder Informationsverarbeitung ist eine vorhergehende Prozessanalyse. Prozesse im Gesundheitswesen sind durch hohe Komplexität und Kooperation zwischen den unterschiedlichen Berufsgruppen und Organisationen gekennzeichnet. Mit der Methodik der Prozessanalyse und -simulation wird anhand von Fallstudien der Aufbau eines klinischen Behandlungspfades untersucht und in einem KIS (Krankenhausinformationssystem) umgesetzt. Hinsichtlich sektorenübergreifen-der Leistungsprozesse gibt es vielfach noch Optimierungspotenzial. eHealth wird im Bereich der Vernetzung zwischen den einzelnen Leistungsanbietern ein großes Potenzial zugesprochen. Eine ministerielle (EU) Deklaration vom 22.05.2003 definiert den Begriff „eHealth“ wie folgt: „eHealth refers to the use of modern information and communication technologies to meet needs of citizens, patients, healthcare professionals, healthcare providers, as well as policy makers“. Moderne, vernetzte Versorgungsformen, wie z.B. Integrierte Versorgung, Disease-Management-Programme, Medizinische Versorgungszentren (MVZ) oder die elektronische Gesundheitskarte (eGK) haben ihre Grundlage im vernetzten IT-Einsatz im Rahmen von Diagnostik, Therapie und Administration. Im Qualitätsmanagement werden die Prozesse hinsichtlich Struktur-, Prozess und Ergebnisqualität untersucht. Hierzu werden die Qualitätsmanagement-systeme KTQ, DIN EN ISO 9001:2000 und EFQM vorgestellt. Die Datenanalyse stellt ein wichtiges Werkzeug für das operative und strategische Management von Informationsprozessen dar.
Steuern: Prof. Dr. Herbert Kittl
Lehrende:Prof. Dr. Herbert Kittl, Peter Leidel
Ziele und Inhalte:
Dieses Modul beschäftigt sich mit der Einkommensteuer mit Schwerpunkt Gewerbebetrieb/Mitunternehmerschaft sowie den Besonderheiten bei der GmbH und Co. KG und Betriebsaufspaltung. Weiterhin werden die damit im Zusammenhang stehenden Einkunftsarten (Einkünfte aus Kapitalvermögen, Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit, Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung sowie sonstige Einkünfte) behandelt. Das Modul beschäftigt sich darüber hinaus mit den grundlegenden Kenntnissen im Bereich der Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Abgabenordnung. Bilanzierungsfragen, Fragen der Unternehmensbesteuerung im engen Fallbezug zum Gesundheitswesen, wie z. B. Besteuerung von Freiberuflern, Betriebsvermögen bei Freiberuflern usw.
Medizin-Controlling und Planspiel: Dr. Martin Zeuner
Lehrende:Dr. Martin Zeuner, Dr. med. Andreas Kestler, Dr. Martin Schwandt
Ziele und Inhalte:
Im Fach Controlling beschäftigen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer insbesondere mit dem Controlling aus funktionaler Sicht und den operativen Controllinginstrumenten. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmer wird das Grundlagenwissen zum kaufmännischen Controlling vermittelt. Sie werden mit der Controllingorganisation und mit der Problematik der Konzipierung einer Kosten- und Leistungsrechnung vertraut gemacht. Neben der Kosten- und Leistungsrechnung nimmt die Unternehmensplanung breiten Raum ein. Weitere wichtige operative Controllinginstrumente, mit denen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auseinandersetzen, sind die Kennzahlen-Analyse und das Personalcontrolling. Schließlich werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den Grundlagen des strategischen Controlling vertraut gemacht
International Projectmanagement: Prof. Dr. Johann Nagengast
Lehrende:Prof. Dr. Johann Nagengast
Ziele und Inhalte:
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen mit dem internationalen Projekt-Management vertraut werden. Dies umfasst nicht nur das Kennenlernen und Verstehen von grundsätzlichen Theorien, sondern vielmehr auch das Erlernen der Fähigkeiten, die zur sinnvollen und erfolgreichen Steuerung von Projekten und zur erfolgreichen Führung von internationalen Firmen zur Verfügung stehen. Die Anwendung dieses Instrumentariums wird im Rahmen der Studienarbeit und im Rahmen von Fallstudien praktiziert.
Führungsmanagement: Prof. Dr. Rainer Waldmann
Lehrende:Prof. Dr. Rainer Waldmann, Dr. Pamela Yeow (Canterbury)
Ziele und Inhalte:
Das Phänomen „Führung“ hat die Menschheit seit jeher fasziniert. Wissenschaftler und Praktiker suchen nach wie vor Antworten auf die uralte Frage, ob und wie es möglich ist, andere Menschen „zielgerichtet zu beeinflussen“. Da Führungsverhalten immer in konkrete Beziehungen zwischen Mitarbeitern/innen und Führungskräften eingebettet ist, wird sich eine pauschal gültige Antwort auch in Zukunft nicht finden lassen. Voraussetzung für die Verbesserung der Führungsbeziehung ist die Berücksichtigung der beteiligten Individuen. Die kompetente Gestaltung von Führungsbeziehungen basiert auf der Fähigkeit, die eigene Rolle in Führungsbeziehungen zu reflektieren. Durch die Analyse eigenen und fremden Verhaltens in Gruppen erwerben die Teilnehmer/innen ein Grundverständnis gruppendynamischer Prozesse. Zudem haben sie die Möglichkeit, mit unterschiedlichen Führungsstilen zu experimentieren und die Wirkung ihres Verhaltens zu überprüfen. Eine weitere Voraussetzung für Führungserfolg ist die Fähigkeit, situationsangemessen zu kommunizieren. Deshalb werden die Teilnehmer/innen mit Grundlagen und Methoden der Gesprächsführung vertraut gemacht. Zur theoretischen Erklärung von Führungsbeziehungen werden verschiedene Führungs- und Kommunikationstheorien sowie das Instrumentarium der Transaktionsanalyse herangezogen.
SEMESTER 1 SEMESTER 2 SEMESTER 3
SEMESTER 3
Geschäftsmodelle und Implementierungen im vernetzten Gesundheitswesen: Prof. Dr. Horst Kunhardt
Lehrende:Prof. Dr. Horst Kunhardt, Prof. Dr. Wolfgang Schreiber, Dr. med. Werner Gallenkämper, MBA, Dr. med. Klaus Waßweiler, MBA, Dr. med. Jürgen Commeßmann, MBA, PD Dr. med. Dr. Stefan Jurka Träger, Andreas Peteranderl, Wi Med. Peter Schmieder
Ziele und Inhalte:
Für Organisationen und Unternehmen, die im nationalen und im internationalen Gesundheitswesen tätig sind, ist typisch, dass sie nach betriebswirtschaftlichen Aspekten handeln sollen, gleichzeitig aber auch einen über die Gesetzgebung und über ethische Fragen definierten Auftrag zu erfüllen haben. Diese vorgegebenen und von der Gesellschaft eingeforderten Ziele stehen häufig in Konkurrenz zueinander und sind auch oft nicht ohne großen Aufwand messbar. Ziel dieses Moduls ist es, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Fachkenntnissen, Verfahren und Instrumenten vertraut zu machen, um- einen speziellen Handlungsbedarf zu identifizieren
- die Auswirkungen von Entscheidungen einzuordnen und zu messen sowie
- eine Abwägung zwischen unterschiedlichen Handlungsoptionen und konkurrierenden Zielen vorzunehmen
International Health Care: Prof. Dr. Wolfgang Schreiber
Lehrende:Prof. Dr. Wolfgang Schreiber, Prof. Dr. Torrens (Los Angeles)

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