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Hochschule Deggendorf

FAQ

Wie stellt sich der Praxisbezug in dem Weiterbildungsstudiengang dar?

Durch den MBA fliessen stets neue Ideen von außen ein. Dies geschieht vor allem durch den hohen Praxisbezug des Studiengangs. Zum einen werden Fallbeispiele im Unterricht behandelt, zum anderen haben die Teilnehmer in den Vorlesungen immer die Möglichkeit Fälle aus dem eigenen Unternehmen aufzugreifen und Fragen zu stellen. Die Studienarbeiten und Masterarbeit sollen immer in Bezug auf das eigene Unternehmen angefertigt werden, so dass hier Problemfelder des Unternehmens bearbeitet und durch die Dozenten bewertet werden. Auch durch den Aufbau eines Netzwerkes zwischen Teilnehmern und Dozenten entstehen dem Unternehmen Vorteile.

Welcher Zeitaufwand muss für das Studium eingeplant werden?

Die Vorlesungen finden 14 Monate lang jeweils einmal pro Monat im Blockunterricht statt. Dies heißt, dass die Vorlesungen von Donnerstag bis Sonntag stattfinden. Die Vorlesungszeit ist jeweils von 8:30 Uhr bis 17:45 Uhr.

Zusätzlich zu der Vorlesungszeit sollten Sie die gleiche Zeit, also ca. 4 Tage pro Monat für die Prüfungsvorbereitung, Stoffnachbereitung und Studienarbeiten einplanen. Hierbei handelt es sich um die Angabe von Durchschnittswerten, die je nach Studienphase und eigenem Vorwissen, Interesse etc. stark schwanken können.

Sind BWL-Kenntnisse notwendig?

Nein. Die BWL-Grundlagen und Anwendungen werden während des Studiums im ersten Semester vermittelt. Sehr viele unserer Teilnehmer kommen aus dem Ingenieurwesen und wollen sich mit Hilfe des MBAs auf der kaufmännischen Ebene weiterbilden und qualifizieren.

Ist dieses Studium auch nach einem BWL-Erststudium sinnvoll?

Ja. Denn unter den Teilnehmern sind auch BWLer. Nichts desto trotz sind sie davon überzeugt, dass der Unternehmer-MBA einen Zusatznutzen und weitere Qualifikation darstellt. Durch den hohen Praxisbezug bekommen auch BWLer neue Eindrücke und Erkenntnisse. Dies wird weiter durch die Spezifizierung auf KMUs unterstützt. Nicht umsonst sind unter den Teilnehmern auch Steuerberater. Das BWL-Wissen wird fokussiert, aktualisiert und praxisbezogen kompakt in Bezug auf die Unternehmensführung vermittelt.

Ist der Titel MBA anerkannt?

Der MBA ist der international anerkannte akademische Abschluss für betriebswirtschaftlich orientierte Studiengänge. Der MBA Absolvent wird hierdurch für die Herausforderungen einer zunehmen von Generalistenwissen und international geprägten sowie sich schnell wandelnden Wirtschaft qualifiziert. Der MBA ist ein eigener akademischer Abschluss und verdeutlicht das Alleinstellungsmerkmal des Absolventen durch die praxisorientiert und fachgebietsübergreifende Zusatzqualifikation für Führungskräfte.

Bis wann kann man sich für das Studium anmelden?

Anmeldungen werden das ganze Jahr über entgegen genommen. Wir haben keine Deadline. Solange Plätze frei sind, können Sie sich anmelden. Es gilt das Prinzip: „first come, first serve“ Der Studiengang startet jeweils zum Oktober.

Wie viele ECTS Punkte umfasst dieser MBA?

Dieser MBA-Studiengang umfasst insgesamt 60 ECTS Punkte in drei Semestern.

In welcher Sprache finden die Vorlesungen statt?

Die Vorlesungen finden hauptsächlich in Deutsch statt. Vereinzelte Vorlesungen werden auf Englisch gehalten. Ebenso wird mit englischer Literatur und Fallstudien gearbeitet. Für den Englischteil ist der TOEIC-Test im Laufe des Studiums abzulegen. Hierbei ist ein Ergebnis von 750 zu erreichen. Ein Vorlesungsblock von ca. 4 Tagen findet an einer ausländischen Partnerhochschule (in Irland) statt.

Ist der MBA akkreditiert?

Der Unternehmer-MBA ist durch die Genehmigung der Studien- und Prüfungsordnung durch das Bayerische Wissenschaftsministerium sozusagen ‚vorakkreditiert’. Ein Akkreditierungsverfahren durch eine unabhängige namhafte Akkreditierungsagentur wird derzeit durchgeführt und momentan (Stand Oktober 2008) befindet sich der Studiengang inmitten der Akkreditierungsphase.

Wie setzen sich die Dozenten zusammen?

Die Dozenten kommen aus acht verschiedenen Hochschulen, darunter z.B. die Universitäten Passau und Regensburg, die Hochschulen Deggendorf, Landshut, Amberg-Weiden, Ingolstadt und andere. Im Vordergrund des MBAs steht die praxisbezogene Vermittlung des Stoffs. Die Dozenten sind erfahrene Referenten in der Weiterbildung und sie lehren praxisnah mit Beispielen aus Unternehmen. Auch fliessen Vorträge von Praktikern, z. B. von der IHK und von Gründern und Nachfolgern mit ein. Alle Dozenten werden von den Teilnehmern bewertet und bisher weisen sie eine sehr gute Evaluierung auf.

Eignet sich der Studiengang auch für Leute, die keine Unternehmer sind oder gründen wollen?

Wie Sie in der Teilnehmerübersicht sehen können, sind ca. die Hälfte der Teilnehmer Angestellte und Berater und die andere Hälfte bilden Selbständige/Unternehmensnachfolger http://www.fh-deggendorf.de/unternehmens-mba/zielgruppe.html. Das Angebot richtet sich demnach nicht nur an Unternehmer.

Was sind die Vorteile für Angestellte?

Durch das Zeitkonzept mit nur einmal monatlichen Vorlesungen von Donnerstag bis Sonntag, können die Termine sehr gut mit Vorgesetzten und Kollegen abgeklärt werden. Die Vorlesungen finden auch an Brückenwochenenden statt, so dass so wenig Fehlzeiten wie möglich entstehen. Die Arbeitstage Donnerstag und Freitag können durch Mitnahme von Laptops in den Unterricht abgedeckt werden. W-LAN und Handy ermöglichen die ständige Erreichbarkeit auch während des Unterrichts. Durch die praxisbezogenen Studienarbeiten profitiert der Betrieb durch den MBA. Relevante Themen der Firma können in der Studienarbeit behandelt und durch die Dozenten bewertet werden.

Wie eignet sich der Studiengang besonders für Juristen?

Betriebswirtschaftliche Zusatzqualifikationen werden für Juristen immer wichtiger. Zum einen dienen diese Kenntnisse als Angestellter in einer Firma, zum anderen sind sie für die Mandantenberatung immer wichtiger. Ebenso helfen die Kenntnisse z.B. bei der Insolvenzberatung. Der zusätzliche akademische Abschluss ist nach außen dokumentierbar und könnte als Differenzierungsmerkmal genutzt werden.

Zählt das Referendariat für Juristen auch als Berufserfahrung?

Juristen können bereits nach dem ersten Staatsexamen mit dem MBA-Studium beginnen. Das Referendariat zählt als Berufserfahrung.

Bringt der Studiengang bei Bewerbungen einen Vorteil?

Mit Sicherheit stellt die Zusatzqualifikation ein Alleinstellungsmerkmal bei einer Bewerbung dar. Sicherlich hängt es dabei auch etwas von der Art der Stelle und dem Erststudium ab. Generell beweisen Teilnehmer, dass sie Beruf und Studium verbinden können und somit einer hohen Belastung standhalten.


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