Zitate aus der einschlägigen Literatur
"... In der heutigen Gesellschaft ist Wissen zu einer zentralen Ressource geworden. Die Herausforderung dieser Wissensgesellschaft liegt nicht darin, alles zu lernen, sondern das jeweils benötigte Wissen möglichst effektiv und effizient zu erlangen. Dabei werden die Lernorte und Lernformen in Zukunft nicht mehr so sein wie jahrhundertelang gewohnt. Stattdessen findet ein Wandel zum "Life-Long-Learning" bzw. zum "Just-in-time-Learning" statt, auf den sich auch die Universitäten und Studenten vorbereiten müssen."
Quelle: E-Learning-Architektur für universitäre Lehr- und Lernprozesse.
"... Angesichts der Globalisierung von Arbeit und Bildung, kurzer Innovationszyklen und der Notwendigkeit, mit großen Informationsmengen umzugehen, werden lebenslange Lern- und Aneignungsprozesse notwendig. Das Wissen wird zum Motor und Träger dieses Wandels. Mit dem steigenden Bedarf an Fort- und Weiterbildung am Arbeitsplatz und auch in der Freizeit sind zudem bestimmte qualitative Ansprüche verbunden, z.B. die Orientierung von Weiterbildungsangeboten am individuellen Lernbedarf, die Verfügbarkeit von Lerngelegenheiten unabhängig von Zeit und Raum und die Integration von Lerninhalten in die Lebensumwelt bzw. Arbeit. Für die betriebliche Weiterbildung stellen arbeitsplatznahe "Just-in-Time-Bildungsangebote" eine Antwort auf die veränderten und gestiegenen Qualifizierungserfordernisse der MitarbeiterInnen dar."
Quelle: Tele-Tutoren
"... Lernen in der Wissensgesellschaft ist ein Lernen, das zunehmend in virtuellen und internationalen Kontexten stattfinden wird. Bildungsprozesse werden sich insofern ändern, als dass es weniger langfristige Vollzeitausbildungen geben wird. Lernen und Wissenserwerb müssen in einer Wissensgesellschaft den aktuellen Erfordernissen entsprechend (z.B. Technologieentwicklung) flexibel organisiert sein."
Quelle: Tele-Tutoren
"... Die Wissensgesellschaft braucht den "gut informierten Bürger", der seine Entscheidungen auf der Grundlage hinreichenden Wissens trifft, der sich von der Informationsflut nicht überrollen oder gar manipulieren lässt, der in der Lage ist, Informationen auszuwählen, daraus relevantes Wissen zu konstruieren und auf diesem Wege letztlich auch kontinuierlich zu lernen. Lebenslanges Lernen ist in diesem Zusammenhang zum zentralen Stichwort avanciert (vgl. Dohmen, 1996) - und zwar lebenslanges Lernen in Eigenverantwortung und Kooperation mit anderen. ... Kooperation meint im Zusammenhang mit lebenslangem Lernen vor allem den gegenseitigen Erfahrungsaustausch, das Teilen und Verteilen von Wissen und die gemeinsame Konstruktion einer kollektiven Wissensbasis."
Quelle: Virtuelle Seminare in Hochschule und Weiterbildung
"... Der heutigen Arbeits- und Lernwelt angemessen ist ein kollaboratives Lernen in Gruppen oder Teams von Lernenden, die einander ergänzende Erfahrungen einbringen um neues Wissen in der Interaktion miteinander (Wissenskommunikation) zu erlernen."
Quelle: Computer-Supported Cooperative Learning in der Hochschulausbildung