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Hochschulpresse: Presseartikel 2007

Tatort Schwali: Studierende der Hochschule Deggendorf zeigen 18 Krimi-Kurzfilme

Foto: Eines der Krimi-Filmteams bei der Arbeit.

 

 Zwielichtige Gestalten, verrauchte Büros, schlecht gelaunte Detektive und unaufgeklärte Mordfälle – jeder kennt Ihn, viele lieben Ihn: Den Kriminalfilm. Weder Jung noch Alt kann sich der Spannung des Filmgenres der Gangster und Ganoven entziehen. Und wer von uns fühlte sich in seinem Fernsehsessel lümmelnd nicht selbst schon einmal wie der ermittelnde Kommissar. Über den Täter rätselnd, den Nervenkitzel genießend.

Mit einer ganz besonderen Form des Krimis beschäftigten sich jüngst die angehenden Medientechniker der Hochschule Deggendorf im Rahmen ihrer Semesterarbeit im Fach Film-Video-Design. Der „Film noir“ (französisch: Schwarzer Film) erzählt von verbitterten Charakteren mit schier unlösbaren Problemen in einer pessimistischen Welt ohne Happy End - weder Friede, noch Freude und vom Eierkuchen ganz zu schweigen.

18 dieser schwarzen Kurzfilme präsentiert das 3.Semester Medientechnik nun voller Stolz am Mittwoch, den 7.November im Deggendorfer Kino „Schwali“. Die etwa dreistündige Vorstellung (mit Pausen) beginnt um 20.00 Uhr. Einlass ist um 19.30 Uhr. Dank zahlreicher Sponsoren und Unterstützung von Kinobesitzerin Eva Schattenfroh ist der Eintritt frei.

Michael Hauser, Mitglied des neunköpfigen Organisationsteams, freut sich: „Es ist doch schön, die ersten eigenen Werke im Kino zu sehen. Darum haben wir von der Beschaffung der Ausrüstung bis zur Erstellung von Flyer und Plakaten auch alles selbst in die Hand genommen.“ Produziert wurden die Filme während des vergangenen Sommers von den Studierenden in Zusammenarbeit mit ihren Dozenten Prof. Ernst Jürgens und Cutterin Gabriele Aigner. Es wurde gedreht, geschnitten, nachvertont, wieder umgeschnitten bis der fünfminütige Krimi perfekt war – länger durfte der Film nicht werden.

Die komplette Handlung eines vernünftigen Kriminalfilms in fünf Minuten zu drücken verlangte den Dreh-Teams und Schauspielern oft das Letzte ab. Eine der Gruppen konnte sogar den Schauspieler Martin Wenzl, bekannt aus dem neuen Rosenmueller Film „Beste Zeit“ und der BR Daily-Soap „Dahoam is dahoam“, für ihren Film gewinnen. Aber ansonsten fanden sich die Studierenden zum großen Teil selbst in den Rollen des Detektivs, Mörders oder auch des Opfers wieder. Für alle, die nach drei Stunden Mord und Totschlag wieder auf andere Gedanken kommen wollen, sind herzlich in der Diskothek P3 zur After-Show-Party willkommen.

 

Eigener Bericht vom 05. November 2007

 

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