Chefseminar für die Baubranche |
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Themen des Baumanagements diskutiert Chancen für den MittelstandAltholz (ban). Die Akademie für Baumanagement (aka bau) hat bereits zum 6.Mal ein zweitägiges Chefseminar in den Reiterstuben Hutter abgehalten. An der Auftaktveranstaltung am Donnerstagabend nahmen rund 40 Ingenieure, Geschäftsführer und Firmenchefs aus der Baubranche teil Die Entscheider aus ganz Süddeutschland diskutierten aktuelle Themen des Baumanagements und nutzten die Gelegenheit zum Austausch und Dialog mit Kollegen. Die Veranstaltung wurde vom Präsidenten der Fachhochschule Deggendorf, Prof. Dr. Reinhard Höpfl eröffnet, die Begrüßung erfolgte durch den leitenden Direktor der aka bau, Prof. Dr.-Ing. Volker Wirth. Lob für Interdisziplinäre Grundlagenforschung Der Deggendorfer Bürgermeister Peter Volkmer sprach die Grußworte der Stadt Deggendorf aus und lobte gleichzeitig die interdisziplinäre Grundlagenforschung, die an der FH durch Vertreter aus Forschung und Wirtschaft betrieben wird. Der Leiter der Obersten Baubehörde Bayerns, Dipl.-Ing. Josef Poxleitner, referierte anschließend über das staatliche Bauen in Bayern un ddie Chancen für den Mittelstand. Unter anderem waren dabei die Wohnraum- und Städtebauförderung sowie der staatliche Hoch- und Straßenbau ein Thema. Als Beispiele nannte er einen Neubau für die Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim sowie einige Abschnitte im Ausbau des Autobahnnetzes. Dabei ist bei solchen öffentlichen Baumaßnahmen die Zusammenarbeit mit privaten Unternehmen in Bayern unverzichtbar geworden. Gerade im Straßenbau ist der Freistaat Bayern Vorreiter in Sachen Public Private Partnership in Deutschland. Der gemütliche Teil klang mit einem Niederbayerischen Abend in der Gaststube aus. Am zweiten Tag des Seminars folgten weitere Vorträge. GeorgWeimantel von der Autobahndirektion Nordbayern sprach über eine beschleunigte Abrechnung und was der Auftraggeber erwartet. Über Neuigkeiten aus dem Baustrafrecht referierte Rechtsanwalt Peter Hugger, Lehrbeauftragter der FH Deggendorf. Erich Breitenberger, Geschäftsführer der Wirtgen GmbH aus Augsburg porträtierte daraufhin sein Unternehmen, das mehr als nur ein Lieferant sei. Die wichtigsten Schritte und Fördermittel für Bauen und Investieren in Rumänien erörterten die Rechtsanwälte Dr. Michael Terwische und Dr. Falk Würfele im Anschluss. Prof. Dr. Dr. Wulf Bennert von der Firmengruppe Bennert machte sich Gedanken über das bauliche Management im demographischen Wandel. Den Abschluss der Vorträge bildete der Beitrag von Dr..-Ing. Sebastian Bauer von der Bauer Maschinen GmbH über den Aufstieg Chinas zur Weltmacht und die Rolle einer deutschen Firma.
Deggendorfer Zeitung vom 20. Oktober 2007
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