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Hochschulpresse: Presseartikel 2007

Anerkennung für Kreativität und Fleiß

Gruppenfoto mit den Ausgezeichneten

Glückwunsch zu außergewöhnlichen Leistungen (1. Reihe v.l.): Alt-OB Dieter Görlitz, Staatsminister a.D. Hans Zehetmair, Präsident Prof. Dr. Reinhard Höpfl, (2. Reihe v.l.) Florian Ehrnböck, Sushant Sudan Sonde, Stefan Klement, (hinten v.l.) Andreas Höhn, Christian Fenzl, OB Anna Eder, Margit Köck in Vertretung für ihren Sohn Benedikt. Foto: Roland Binder

 

Oberbürgermeister-Dieter-Görlitz-Preis geht an fünf FH-Studenten und einen BOS-Schüler

Wolfgang Lampelsdorfer, Deggendorf. Zum zehnten Mal ist gestern der OB-Dieter-Görlitz-Preis an sechs junge Leute verliehen worden, die sich in Wissenschaft und Forschung besonders hervorgetan haben. „Die FH ist ein Juwel geworden“, freute sich Festredner Hans Zehetmair, der als zuständiger Minister zusammen mit dem Stifter maßgeblich an der Einrichtung der Fachhochschule beteiligt war.

Durchaus kritisch sei die Ansiedlung damals gesehen worden, plauderte Zehetmair aus dem Nähkästchen, zeitweise hätte ein Ausbau der FH Regensburg für die Region ausreichen sollen. Dass es anders gekommen ist, sei auch Alt-OB Dieter Görlitz zu verdanken, der im gleichen Jahr mit ihm in den Landtag eingezogen war: „Er hat enorm für Deggendorf gekämpft, vor allem aber überzeugende Daten vorgelegt“. Heute trage die FH dazu bei, dass die Stadt eine derart gute Entwicklung nimmt. Ein Lob gab’s aber auch für die Oberbürgermeister-Dieter-Görlitz-Stiftung, eine von inzwischen 2800 Stiftungen in Bayern, die sich dem Gemeinwohl verpflichtet fühlen. Zusammen mit Präsident Prof. Dr. Reinhard Höpfl und Alt-OB Dieter Görlitz nutzte der Staatsminister a.D. und Vorsitzende der Hanns-Seidl-Stiftung seinen Kurzbesuch nach dem Festakt zu einem Rundgang über den Campus.

Vor zahlreichen Ehrengästen, darunter Landrat Christian Bernreiter, die Spitzen der Stadtratsfraktionen Günther Pammer (CSU), Wolfgang Lorenz (SPD) und Karl-Adolf Pfestorf (FW) sowie zahlreiche Behörden- und Schulleiter, verdeutlichte Präsident Höpfl am Beispiel von Dr. Josef Kölbl die Ziele dieser Jugendförderung. Vor zehn Jahren war Kölbl einer der ersten Preisträger der Stiftung, seine Forschungsarbeiten seien mit ein Grund gewesen, dass sich die EOS Optronic mit Hauptsitz in Australien und den USA Deggendorf als Europastandort wählte. Zehn Mitarbeiter, darunter Kölbl, arbeiten inzwischen hier in Kooperation mit der Hochschule in Forschung und Entwicklung. „Innovation braucht Bildung“ zitierte Höpfl den früheren DFG-Präsidenten Prof. Dr. Hubert Markl und dankte Zehetmair für seine „großartige Unterstützung beim Aufbau unserer Hochschule“.

Die Stiftung fördere gerade bei jungen Menschen Verständnis und Akzeptanz für technologische Leistungen, Kreativität und Phantasie, Mut und Offenheit, so OB Anna Eder mit einem Glückwunsch an die Preisträger. Die Auszeichnung sei kein „Oskar für ein Lebenswerk“, sondern Anregung und Ansporn für die weitere Tätigkeit. 65 engagierte Nachwuchskräfte wurden durch die Stiftung inzwischen für ihre weiteren Arbeiten beflügelt, freute sich OB Dieter Görlitz in seiner Bilanz. Den Dank an den Stifter, aber auch an eine „erstklassige und überschaubare“ Bildungseinrichtung sprach im Namen der Geehrten Christian Fenzl. Für gute Laune sorgte die Bigband des Robert-Koch-Gymnasiums mit Evergreens von den Flintstones bis hin zum James-Bond-Thema.

 

Deggendorfer Zeitung vom 04. Juli 2007

 

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