Anerkennung für Kreativität und Fleiß |
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Oberbürgermeister-Dieter-Görlitz-Preis geht an fünf FH-Studenten und einen BOS-SchülerWolfgang Lampelsdorfer, Deggendorf.
Zum zehnten Mal ist gestern der OB-Dieter-Görlitz-Preis an sechs
junge Leute verliehen worden, die sich in Wissenschaft und Forschung besonders
hervorgetan haben. Die FH ist ein Juwel geworden, freute sich
Festredner Hans Zehetmair, der als zuständiger Minister zusammen
mit dem Stifter maßgeblich an der Einrichtung der Fachhochschule
beteiligt war. Durchaus kritisch sei die Ansiedlung
damals gesehen worden, plauderte Zehetmair aus dem Nähkästchen,
zeitweise hätte ein Ausbau der FH Regensburg für die Region
ausreichen sollen. Dass es anders gekommen ist, sei auch Alt-OB Dieter
Görlitz zu verdanken, der im gleichen Jahr mit ihm in den Landtag
eingezogen war: Er hat enorm für Deggendorf gekämpft,
vor allem aber überzeugende Daten vorgelegt. Heute trage die
FH dazu bei, dass die Stadt eine derart gute Entwicklung nimmt. Ein Lob
gabs aber auch für die Oberbürgermeister-Dieter-Görlitz-Stiftung,
eine von inzwischen 2800 Stiftungen in Bayern, die sich dem Gemeinwohl
verpflichtet fühlen. Zusammen mit Präsident Prof. Dr. Reinhard
Höpfl und Alt-OB Dieter Görlitz nutzte der Staatsminister a.D.
und Vorsitzende der Hanns-Seidl-Stiftung seinen Kurzbesuch nach dem Festakt
zu einem Rundgang über den Campus. Vor zahlreichen Ehrengästen,
darunter Landrat Christian Bernreiter, die Spitzen der Stadtratsfraktionen
Günther Pammer (CSU), Wolfgang Lorenz (SPD) und Karl-Adolf Pfestorf
(FW) sowie zahlreiche Behörden- und Schulleiter, verdeutlichte Präsident
Höpfl am Beispiel von Dr. Josef Kölbl die Ziele dieser Jugendförderung.
Vor zehn Jahren war Kölbl einer der ersten Preisträger der Stiftung,
seine Forschungsarbeiten seien mit ein Grund gewesen, dass sich die EOS
Optronic mit Hauptsitz in Australien und den USA Deggendorf als Europastandort
wählte. Zehn Mitarbeiter, darunter Kölbl, arbeiten inzwischen
hier in Kooperation mit der Hochschule in Forschung und Entwicklung. Innovation
braucht Bildung zitierte Höpfl den früheren DFG-Präsidenten
Prof. Dr. Hubert Markl und dankte Zehetmair für seine großartige
Unterstützung beim Aufbau unserer Hochschule. Die Stiftung fördere gerade bei jungen Menschen Verständnis und Akzeptanz für technologische Leistungen, Kreativität und Phantasie, Mut und Offenheit, so OB Anna Eder mit einem Glückwunsch an die Preisträger. Die Auszeichnung sei kein Oskar für ein Lebenswerk, sondern Anregung und Ansporn für die weitere Tätigkeit. 65 engagierte Nachwuchskräfte wurden durch die Stiftung inzwischen für ihre weiteren Arbeiten beflügelt, freute sich OB Dieter Görlitz in seiner Bilanz. Den Dank an den Stifter, aber auch an eine erstklassige und überschaubare Bildungseinrichtung sprach im Namen der Geehrten Christian Fenzl. Für gute Laune sorgte die Bigband des Robert-Koch-Gymnasiums mit Evergreens von den Flintstones bis hin zum James-Bond-Thema.
Deggendorfer Zeitung vom 04. Juli 2007
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