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Hochschulpresse: Presseartikel 2007

Hochschule Deggendorf: Boom hält an

Gruppenfoto Wasserwirtschaft

 

Präsident Reinhard Höpfl blickt optimistisch auf 2008 - Erweiterungsfrage

Deggendorf. Der Boom an der Hochschule für angewandte Wissenschaften setzt sich fort: Sind es derzeit 3200 Studierende, rechnet Hochschul-Präsident Professor Dr. Reinhard Höpfl für kommendes Jahr mit 3500 Studenten. Im Exklusiv-Gespräch mit dem Donau-Anzeiger äußerte er sich optimistisch, was die weitere Entwicklung der Hochschule angeht. "In den kommenden Jahren werden wir personell weiter aufstocken. Daneben arbeiten wir mit Hochdruck an einer baldigen baulichen Erweiterung", so Reinhard Höpfl. Ein Ausbau der Hochschule erscheint in der Tat dringend angezeigt, allein schon wegen der stetig wachsenden Zahl der Studenten, durch die die Hochschule schon bald aus allen Nähten platzen könnte.

Aus dem bayerischen Hochschulpakt werden in den kommenden Jahren beachtliche Mittel an die Deggendorfer Hochschule fließen: So sind es bereits im kommenden Jahr 554000 Euro. Damit will man etwa fünf neue Professoren und fünf weitere Mitarbeiter nach Deggendorf holen. Derzeit sind 70 Professoren an der Hochschule tätig. Im Jahr 2009 folgen weitere 1,2 Millionen Euro, 2010 noch einmal 1,9 Millionen, und 2011 kann man gar mit 2,4 Millionen Euro rechnen. Insgesamt will man damit etwa 50 neue Mitarbeiter finanzieren. Spätestens 2011 wird die Hochschule auch die "Schallmauer" von 4000 Studenten durchbrechen ­ vor allem im Hinblick auf den doppelten Abiturientenjahrgang.

Im Mai beginnen dann die "Letzten" aus dem G9, dem neunstufigen Gymnasium, im Oktober beginnt das Studium für die ersten Absolventen des achtstufigen Gymnasiums (G8). "Der Hochschulpakt greift ­ bald haben wir 1000 Studenten mehr", freut sich der Präsident der jungen Hochschule.

"Parallel zur Aufstockung planen wir auch die 'Spiegelung' unserer Hochschule auf das Gelände des alten Bauhofs", betont der Hochschul-Präsident. Wenn alles gut läuft, kann 2008 ein Architektenwettbewerb durchgeführt werden, und 2009 könnten dann bereits die Bagger anrollen. Zusätzlich zur Erweiterung ist ein neuer Innovations-Technologie-Campus (ITC) auf dem Gelände des alten Schlachthofs gleich neben der Hochschule angedacht. "Wir sind bereits in Gespräche mit Unternehmen eingetreten, die sich ansiedeln wollen", sagt Höpfl. Sollten die Erweiterung der Hochschule und der neue ITC verwirklicht werden, wäre dies eine ideale Plattform für ein noch stärkeres Zusammenwirken von Wirtschaft und Wissenschaft ­ zum Vorteil der Bürger in Stadt und Land.

Peter Kallus

 

Donau-Anzeiger vom 17. Dezember 2007

 

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