Neues Semester an der FH hat gestern begonnen |
|
|
Präsident Professor Dr. Reinhard Höpfl begrüßte die 1000 neuen Studenten in Deggendorf Deggendorf.(sum) Knapp tausend Studienanfänger hieß der Präsident der Fachhochschule Deggendorf, Professor Dr. Reinhard Höpfl, am gestrigen Montagvormittag in der Hochschulfamilie willkommen. Das Semester begann mit einem Gottesdienst in der Schachinger Kirche und einem ersten Kennenlernen auf dem Campus. "Ich studiere in Deggendorf, weil es die nächste Hochschule ist", nannte der Mechatronikstudent Florian Kellner den Grund, den die meisten seiner Kommilitonen an die FH führte. "Für mich spielte eine Rolle, dass ich hier wohnortnah mein Wunschstudium Medientechnik absolvieren kann", beschrieb Jürgen Baumgartner aus der Nähe von Vilshofen die Qualität aus Lage und Angebot der FH. "Die Universität ist nicht ganz so groß und etwas persönlicher", nannte Susanne Geisberger aus Simbach, die sich in Tourismusmanagement eingeschrieben hat, als weiteren Grund, der für die Deggendorfer Hochschule spricht. In elf Fächern bietet die FH den Studenten Gelegenheit, in sechs Theoriesemestern und einem Praxissemester den Abschluss Bachelor zu erwerben, in fünf Studiengängen können sie darauf aufbauen und in weiteren fünf berufsbegleitend in zwei theoretischen und einem praktischen Semester ihren "Master machen". Die Nachfrage in den wirtschaftlichen Fächern war so groß, dass die Zulassung beschränkt werden musste, in den technischen Fächern Bauingenieurwesen, Maschinenbau, Elektrotechnik und Medientechnik passten Angebot und Nachfrage nach Studienplätzen zusammen. Wissenschaft dient Menschen "Weder sind die Studenten für die Professoren, noch die Professoren für die Studenten da", zitierte der Hochschulrektor bei der Begrüßung der Studenten Wilhelm von Humbold. Sondern beide dienen dem höheren Ziel der Wissenschaft. Der Campus stelle ihnen die Möglichkeiten, die Infrastruktur, zur Verfügung, die die Studenten mit Motivation und Disziplin in ihrem Studiengang nutzen können. "Lernen kostet Zeit, sie werden lernen, sich die Zeit einzuteilen und hart zu arbeiten", prophezeite er den neuen Studenten. Gemeinsam wollen die Professoren, die Angestellten in den Labors und dem Service die Studenten mit ihrer Begeisterung für die Sache anstecken. Die Welt sei nicht im besten Zustand, doch in einer Zeit knapper Ressourcen und einer sich veränderten Umwelt könne technisches und kaufmännisches Wissen dazu beitragen, sie zum Guten zu wenden. Die FH Deggendorf ist eingebettet in die bayerische, deutsche und europäische Hochschullandschaft, in der in 47 Staaten die Studiengänge kompatibel sind. An jeder Hochschule können Creditpunkte für den Bachelor oder den Masterstudiengang erworben werden. Auslandssemester können so problemlos in das Studium integriert werden. "Die Welt ist komplex geworden, mit ihrem Studium bereiten sie sich durch Wissen und Kontakte auf einen erfolgreichen Weg in die Zukunft vor", hob Höpfl die Bedeutung des Studienbeginns für die Erstsemester hervor. In der Einführungsveranstaltung informierten Martina Heim vom Careerservice, der Vorsitzende des Ehemaligen Vereins Andreas Mühlbauer, Kanzler Dr. jur. Gregor Biletzki, die Vertreterin des Sprachzentrums Martina Schönauer und der Hochschulseelsorger Sebastian Nüssl die Studenten über die Möglichkeiten, die ihnen die Hochschule bietet.
Donau-Anzeiger vom 02. Oktober 2007
|


zum Seitenanfang