E.On-Kulturpreis für Absolventen der FH Deggendorf |
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Der Absolvent der Fachhochschule Deggendorf, Diplomingenieur (FH) Martin Seitner, wurde mit dem Kulturpreis Bayern der E.ON Bayern AG ausgezeichnet. Der Preis ist mit 3.000 Euro dotiert. In seiner Diplomarbeit Pilotanwendung von auswechselbaren internen Spanngliedern an einer 163 Meter langen zweistegigen Spannbetonplattenbrücke setzte er sich eingehend mit der Entwurfsplanung der Dettenbachtalbrücke auseinander. Diese Brücke im Zuge der Ortsumgehung Neukirchen bei Passau befindet sich seit April 2006 in Bau und weckt zwischenzeitlich bundesweit großes Fachinteresse. Sie ist Pilotbrücke zur Anwendung von interner verbundloser Vorspannung an Großbrücken aus Spannbeton. Beim Deggendorfer Bausymposion 2006 hat Seitner vor mehreren hundert Fachleuten über die Inhalte seiner Diplomarbeit berichtet. Diplomingenieur (FH) Martin Seitner, Jahrgang 1982, lebt mit Frau und zwei Söhnen in Vilshofen. Er ist seit August in einem Passauer Ingenieurbüro mit den Tätigkeitsfeldern Tragwerksplanung im Brückenbau sowie Ingenieur- und Hochbau beschäftigt. Die knapp bemessene Freizeit verbringt er mit seiner Familie oder bei Fußball, Badminton, Squash und Jogging. Der mit insgesamt 154.000 Euro dotierte Kulturpreis Bayern wird vom Energiedienstleister E.ON Bayern in enger Partnerschaft mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst heuer zum zweiten Mal verliehen. Ausgezeichnet werden neben Künstlern aus den Regierungsbezirken Niederbayern, Oberbayern, Oberfranken, Oberpfalz und Unterfranken die besten Doktoranden von neun bayerischen Universitäten, die besten Diplomanden von 13 bayerischen Fachhochschulen sowie die besten Absolventen der fünf bayerischen Kunsthochschulen im Netzgebiet der E.ON Bayern AG. Mit dem Kulturpreis Bayern leistet E.ON Bayern einen Impuls zum Erhalt der kulturellen Vielfalt und bietet zugleich eine Bühne für Kunst und Wissenschaft in der Region.
Eigener Bericht vom 30. Oktober 2006
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