Ethik-Forum an der Fachhochschule Deggendorf |
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Die Ethik ist ein Teilgebiet der Philosophie, das sich mit dem beschäftigt, was gutes und schlechtes Handeln bedeutet. Sie spielt in vielen Lebensbereichen des sozialen Lebens eine bedeutende Rolle. Seit einiger Zeit existiert ein Ethik-Forum an der FH Deggendorf, das vorzugsweise ethische Aspekte in Lehr- und Studienbetrieb an der FH beleuchtet. Die vergangene Veranstaltung stand unter dem Motto Wissenschaft denkt nicht!. Man wollte damit auf die Verantwortung von Mitarbeitern und Studierenden der FH aufmerksam zu machen. In einer kurzen Einleitung betonte Diakon Sebastian Nüßl die Relevanz von ethischen Diskussionen an der Hochschule. Sebastian Bachinger, Mitglied des Studentischen Konvents der Fachhochschule Deggendorf, stellte mithilfe von Bildern einige Fragen um das studierende Leben. Diese Fragen bildeten anschließend die Diskussionsvoraussetzung für die Besucher. Eine dieser zwölf Fragen thematisierte beispielsweise die Relevanz bzw. die Gerechtigkeit einer akademischen Prüfung. Immerhin würden an 17 Tagen insgesamt 68 Prüfungstermine abgehalten. Die eigentliche Frage dahinter begann mit einem Warum: Warum werden erwachsenen Menschen überhaupt Klausuren zugemutet? Und weiter: Hat die prüfende Gesellschaft nicht genügend Vertrauen in das Wissen dieser Prüflinge? Eine andere Frage beschäftigte sich mit der Gerechtigkeit und der Relevanz von Studiengebühren. Die Frage dabei war, ob die Studierenden damit nicht überlastet würden. Ein ganzer Fragenkomplex berührte das Thema sozialer Umgang mit Behinderten und ausländischen Studenten an der FH. Zum Thema Studiengebühren
bekannte Vizepräsident Prof. Dr. Thomas Bartscher, dass dies für
ihn selbst sehr zwispältig sei. Einerseits sehe er eine Überforderung
von den ein oder anderen Studierenden, andererseits gäbe es kein
Recht auf das Gut Bildung. Ein Studienplatz kostete immerhin rund 23000
Euro pro Jahr. Professor Bartscher schlug vor, dass die Studierenden diese
Gebühren als Symbol der Eigenverantwortung betrachten sollten. Zur
Frage des Umgangs mit ausländischen Studenten realisierten die Diskutanten
unisono eine positive Stimmung an der FH Deggendorf. Professor Bartscher
warnte in diesem Zusammenhang vor dem Gefühl einer zu großer
Sicherheit. Ein nächstes Ethik-Forum an der Fachhochschule Deggendorf
wird am 28.
Eigener Bericht vom 26. Oktober 2006
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