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Am 26. Oktober 2006 findet
an der Fachhochschule Deggendorf zum zweiten Male das Deggendorfer Forum
zur digitalen Datenanalyse (kurz DFDDA) statt. Unter der Leitung von Prof.
Dr. Georg Herde geben internationale Experten Ihre Erfahrungen rund um
die digitale Prüfung von Unternehmensdaten und das Thema GDPdU im
Rahmen der Wirtschaftsprüfung, Innen-Revision und Betriebsprüfung
preis. Das Forum beginnt um 9 Uhr mit dem Eröffnungsvortrag von Franz
Meyer, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium der Finanzen.
Er wird dabei auf dem Hintergrund der vierjährigen Praxis der digitalen
Betriebsprüfung zu den nun vorliegenden Erfahrungen und Perspektiven
der Finanzverwaltung in Bayern berichten.
Das breit gefächerte Spektrum
der Themen beim Deggendorfer Forum zur digitalen Datenanalyse 2006 reicht
von der Betrachtung der digitalen Datenanalyse im Bereich der Innenrevision,
über die praxisgerechte Umsetzung der GDPdU-Vorgaben, bis hin zu
Erfahrungen im Umgang digitaler Prüfmethoden aus Sicht der österreichischen
Finanzbehörden. Anerkannte Referenten vermitteln umfassend ihre Erfahrungen
und zeigen, wie digitale Prüfmethoden sinnvoll in Unternehmen zu
Zwecken der Wirtschaftsprüfung, Innen-Revision und Betriebsprüfung
eingesetzt werden können.Der Wunsch nach Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch
in und aus Projekten mit der digitalen Datenanalyse wird immer lauter.
Folgende Fragen in Gesprächen
mit WP, StB, Revisoren und IT-Leiter werden fortgesetzt gestellt:
-Der gläserne Steuerpflichtige, was kann die Finanzverwaltung tatsächlich
aus den Daten der Mandanten entnehmen?
-Wie prüft die Finanzverwaltung, welche Werkzeuge und Methoden
setzt sie ein und gibt es Alternativen dazu?
-Wie kann die digitale Datenanalyse bereits bei der Erstellung des Jahresabschlusses
eingesetzt werden um den Mandanten zu beraten, bevor die Betriebsprüfung
sich anmeldet?
-Gibt es Alternativen zu der kostenintensiven Bereitstellung und Systempflege
der operativen DV-Systeme um den gesetzlichen Anforderungen des Datenzugriffs
nach Z1 und Z2 zu erfüllen?
-Welcher Mehrwert kann aus der gesetzlichen Verpflichtung (GDPdU) für
die Unternehmung generiert werden, wenn schon die Daten zur Verfügung
gestellt werden müssen?
Für die betriebliche Praxis bleibt sehr häufig die Ungewissheit:"Wie
setze ich diese Fragen in ein Konzept um, bzw. wie wende ich erfolgreich
getestete Methoden an, zur praktischen Lösung der anstehenden Probleme?"
Das 2. Deggendorfer Forum zur digitalen Datenanalyse setzt genau hier
an. Als Fachhochschule - University of Applied Sciences - setzten wir
auf angewandte und praxisbezogene Forschung. In Kooperation mit der DATEV
eG als Organisator der Veranstaltung haben wir am 26. Oktober dieses Jahres
Vertreter von Unternehmungen und Institutionen gewinnen können, die
aus ihren Projekten im Rahmen der digitalen Datenanalyse berichten werden.
Der Hauptfokus liegt in diesem Jahr auf dem Erfahrungsaustausch. Es werden
in kleinen Gruppen (Workshops) vier Themenbereiche bearbeitet, in denen
anhand realisierter Projekte das praktische "doing" beschrieben
wird. Die Gruppengröße gewährleistet einen intensiven
Erfahrungsaustausch und die Kommunikation mit den Referenten. Damit jeder
Teilnehmer an allen Workshops teilnehmen und möglichst viele praktische
und persönliche Eindrücke mit nach Hause nehmen kann, werden
alle Workshops an diesem Tag mehrmals angeboten.
Eigener Bericht vom 24. Oktober
2006
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