FH Deggendorf demonstriert auf der SYSTEMS erfolgreiche E-Learning-Methoden |
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Viele Professoren der Fakultät Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik an der Fachhochschule Deggendorf setzen in ihrer Lehre erfolgreich das E-Learning ein. Die Deggendorfer Ansätze wurden oftmals schon als Best Practise ausgewiesen. Nun demonstrieren die Hochschullehrer ihre Vorgehensweisen von 23.10-27.10. auf der SYSTEMS in München. Die Fakultät unterrichtet sehr unterschiedliche Benutzergruppen, wobei immer wieder virtuelle Kurse substituierend eingesetzt werden. Zum Beispiel sind in den Bachelor/Master-Studiengängen Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik mehr als 30 Semesterwochenstunden und im berufsbegleitenden Bachelor-Studiengang Wirtschaftsinformatik mehr als die Hälfte aller Vorlesungen virtuell. Ferner kommt beim Einstieg in den MBA IT Management and Information Systems ein individuelles Bündel von virtuellen Kursen zum Ausgleich des unterschiedlichen Wissensniveaus zum Einsatz. Bemerkenswert ist auch, dass nach den Ausstrahlungen der Fernsehvorlesungen in BR-Alpha bisher von knapp 2000 Zertifikatsweiterbildern die Prüfungen abgenommen wurden und das Studierende bayerischer Hochschulen jährlich 2000 virtuelle Kurse, die die Fakultät Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik an der Fachhochschule Deggendorf über die virtuelle Hochschule Bayern (vhb) anbietet, belegen. Da jeder Studierende unterschiedlich lernen will, ging Prof. Dr. Dr. Heribert Popp einen in der E-Learning-Szene wegweisenden Schritt und bereitete die virtuellen Kurse für folgende Lernertypen auf: Praktiker, Maßgeschneidert-Lerner, Punktweise-Wissensuchender, Klassischer E-Learning-Studierender, Chatter und Mobil-Lerner. Zu diesen verschiedenen Lernertypen gibt es dabei Folgendes anzumerken: Im Internet findet man unter der Adresse http://www.bw.fh-deggendorf.de einige Beispiele für die Klassischen E-Learning-Studierenden mit Skripten, Folien, Videos, interaktiven Kontrollfragen und Kommunikationsplattform. Die Maßgeschneidert-Lerner möchten zielführend lernen, daher unterziehen sie sich einem Einstiegstest und erhalten nur noch die Lernkapitel, die ihr fehlendes Wissen abdecken. Die Punktweise-Wissensuchenden, wie es Führungskräfte vor allem sind, steigen mit dem Wissens-Navigator ein und gelangen so punktgenau zur Lerneinheit für ihren Begriff. Der Praktiker hat ein 3D-modelliertes Unternehmen vor sich, das er mit einem Avatar betritt. Er muss in den Abteilungen Teilprobleme aus der Praxis lösen, zu deren Erledigung er das Wissen der entsprechenden Vorlesungskapiteln benötigt. Der Chatter stellt einem teilintelligenten virtuellen Teletutor Fragen in natürlicher Sprache. Dabei merkt sich der Chatbot den Gesprächskontext und bringt abwechslungsreiche Antworten. Ein Beispiel findet man unter http://194.95.98.5:8180 /examples/servlet/Bot. Der Mobil-Lernende wählt den mobilen Zugang. So sind z.B. 3000 interaktive Kontrollfragen mit allen internettauglichen Handys/Smartphones unter http://wap.bw.fh-deggendorf.de abrufbar. All dies ist auf der SYSTEMS in München am Bayerischen Gemeinschaftsstand in Halle A3 Stand 343 zu sehen.
Eigener Bericht vom 19. Oktober 2006
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