Student der Fakultät Elektro- und Medientechnik geehrt |
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Erneuter VDI/VDE-Preis für Diplomarbeit mit der Traumnote 1.0 bewertetWerner Bergbauer, Student im internationalen Masterstudiengang an der Fakultät für Elektro- und Medientechnik der Fachhochschule Deggendorf, wurde für seine herausragende Diplomarbeit mit einem VDI/VDE-Preis geehrt. Damit ging die begehrte Auszeichnung bereits zum zweiten Mal an einen Mitarbeiter aus der Arbeitsgruppe um Prof. Dr.-Ing. Günther Benstetter. Die Diplomandenehrung des VDI/VDE fand im Staatsministerium für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie in München statt. Bei diesem Festakt wurden herausragende Diplomarbeiten von Studierenden an südbayerischen und österreichischen Hochschulen gewürdigt. Staatsminister Erwin Huber betonte in seiner Rede die Bedeutung von Innovationen für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Er bedauere den Engpass an Nachwuchs-Ingenieuren und hoffe verstärkt auf einen steigenden Anteil junger Frauen, die sich für Technik begeistern. Bei der Verleihung der Urkunden gaben die Preisträger einen kurzen Überblick über ihr Diplomarbeitsthema. Werner Bergbauer von der FH Deggendorf informierte das Auditorium über seine mit der Gesamtnote von 1.0 bewertete Arbeit: Die Untersuchung von Degradationsmechanismen an LED Heterostrukturen mittels Kelvin Force Mikroskopie (KPFM). Die Arbeit beschäftigt sich mit einem speziellen Verfahren der Rasterkraftmikroskopie, das darauf abzielt, den Verlauf des elektrischen Potentials innerhalb des komplexen Schichtaufbaus einer Leuchtdiode (LED) zu bestimmen. Die genaue Kenntnis der Potentialverteilung in hochintegrierten Bauteilen spielt eine zentrale Rolle in der Entwicklung neuer Komponenten der Mikro- und Optoelektronik. Die Deggendorfer Arbeitsgruppe ist mittlerweile in der Lage, elektrische Potentialdifferenzen in aktiv betriebenen Heterostrukturen mit einer örtlichen Auflösungen von 50 Nanometern zu ermitteln. Zum Vergleich: Dies entspricht in etwa einem Tausendstel des Durchmessers eines menschlichen Haares. An der Fachhochschule Deggendorf konnte in den letzten Jahren ein breites Spektrum an Analysemethoden auf dem Gebiet der Rasterkraftmikroskopie entwickelt werden. Im Rahmen dieser Tätigkeiten entstanden weitreichende Kontakte zu internationalen Hochschulen und Forschungsinstituten, die den Studierenden aller Fachrichtungen zu Gute kommen, da sie Ausgangspunkt für studentische Austauschprogramme unabhängig von der Fachdisziplin sind.
Eigener Bericht vom 12. Dezember2006
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