EU-Summerschool für Existenzgründer und Unternehmensnachfolger |
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Die Summerschool Entrepreneurship und Gründungsmanagement wird wieder an der FH Deggendorf vom 11.-16. September veranstaltetBereits zum wiederholten Mal finden an der Fachhochschule die Internationale Summerschool Entrepreneurship und Gründungsmanagement im Rahmen des EU-Projektes Donauhanse statt. Organisiert wird diese von GROW, der Gründungsinitiative der Region Ostbayern zur Wachstumsförderung. Interessierte können an sechs auf einander folgenden Tagen komprimiertes Wissen im Bereich Existenzgründung und Unternehmensnachfolge erwerben. Geradezu perfekt dient diese Veranstaltung, um das Netzwerk zu erweitern. Der Standort Deggendorf, als Tor zum Bayerischen Wald bekannt, gilt genauso als Tor zu Osteuropa. Von hier aus und mithilfe der Summerschool werden Kontakte und Kooperationen zu Osteuropäischen Studenten und Unternehmern aufgebaut und vertieft. Die osteuropäischen Besucher und Unternehmer haben die Möglichkeit Deggendorf selbst und Region um Deggendorf zu erkunden, Kontakte zur Hochschule zu erhalten sowie regionale Firmen zu besuchen. Die Oberbürgermeisterin Eder und der Landrat Bernreiter freuen sich über den Ausbau der Vernetzung von Stadt und Landkreis Deggendorf mit den Regionen Osteuropas entlang der Donau im Rahmen des Donauhanse-Projekt der EU und die daraus resultierenden Besuche der Teilnehmer in Deggendorf und den Kontakte mit den regionalen Unternehmen. Silvia Saxinger, die zuständige GROW-Mitarbeiterin an der FH Deggendorf, präsentierte den neuen Informationsflyer. Die Teilnehmer werden in Form von Vorlesungen, Seminaren, Übungen und Fallstudien zur Thematik Existenzgründung und Unternehmensnachfolge sensibilisiert, motiviert und informiert, so der Hans- Lindner-Stiftungsprofessor Dr. Christian Lendner. Neben Fachvorträgen von Experten über Gründungsmanagement, Businessplanerstellung, Marktforschung, Marketing und Gründerrecht wird auch eine Unternehmensgründungssimulation am PC durchgeführt bei der die Teilnehmer virtuell ihr eigenes Unternehmen gründen und dann auf kurzfristige Änderungen bestimmter Rahmenbedingungen reagieren müssen. Auch die für Unternehmer wichtigen Fachgebiete wie gewerbliche Schutzrechte, Verhandlungstaktik und Mediation, öffentliche Finanzierungshilfen, Gründungsformalitäten, Arbeitsrecht, Unternehmensnachfolge, Präsentationstechniken und Öffentlichkeitsarbeit für Gründer und Unternehmer- und Entscheidungstechniken sind wesentliche Bestandteile der Veranstaltung, erläuterte der zuständige GROW-Projektleiter Herbert Lichtinger. Als Referenten stehen namhafte Experten aus der Praxis sowie Berater vom Hans Lindner Institut zur Verfügung. Dazu berichten Gründer und Unternehmensnachfolger von Ihren eigenen Erfahrungen. Ein besonderer Themenschwerpunkt wird der Bereich EU-Osterweiterung und die Chancen und Herausforderungen, die sich daraus ergeben darstellen. Auch dazu haben sich hochkarätige Referenten, die u. a. auf die Themengebiete Unternehmensansiedelung in Osteuropa und Deutschland sowie Interkulturelles Training eingehen, angemeldet. Neben den Teilnehmern aus der Region ist die EU-Summerschool besonders für ausländische Teilnehmer offen, speziell aus den angrenzenden EU-Nachbarländern und EU-Erweiterungsstaaten. Kurt Meier, Wirtschaftsförderer der Stadt Deggendorf und für das EU-Projekt Donauhanse zuständiger Projektkoordinator betonte, dass durch die Hans Lindner Stiftungsprofessur für Existenzgründung und weitere Lehr- und Forschungsprojekte in diesem Bereich die Hochschule mit dem innovativen Umfeld bestens für die Abhaltung einer derartigen Veranstaltung geeignet sei. Das Projekt Donauhanse ist ein transnationaler Zusammenschluss der Donaustädte von Ulm bis Odessa, dem auch die ostbayerischen Städte Regensburg, Straubing, Deggendorf und Passau angehören. Interessenten, können sich bei Dipl.-Betriebswirt (FH) Herbert Lichtinger (Tel: 0991-3615-340, herbert.lichtinger@fh-deggendorf.de) anmelden und informieren. Außerdem sind auf der Internet-Seite www.grow.org weitere Informationen zu finden.
Eigener Bericht vom 10. August 2006
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