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Eine Ausstellung von FH-Imageplakaten,
erstellt von Studierenden des Studiengangs Medientechnik an der Fachhochschule
Deggendorf.
Neue Zeiten. Steigende Studentenzahlen,
übervolle Hochschulen und dennoch müssen Hochschulen
für sich werben, müssen sich zur Marke stilisieren,
ja brauchen gar einen unique selling point, also etwas, das
sie von der Konkurrenz abhebt, dem zukünftigen Kunden Student signalisiert:
Komm zu uns, in unsere community,
und du wirst bestens bedient werden. Du wirst hier alles finden, was du
dir erträumst:
Eine hervorragende Ausbildung, die dir alle denkbaren Chancen eröffnet,
kompetente Professoren, die nebenbei ihren Stoff auch noch stets witzig
und charmant zu vermitteln in der Lage sind. Wo man Kontakte knüpfen
kann, die einem, nach vollendetem Studium, die notwendigen Türen
öffnen.
Selbstverständlich soll auch das Umfeld stimmen: ein leerer Bauch
studiert bekanntlich noch viel weniger gern als ein zu voller, eine schöne
Landschaft schadet auch nix und der Freizeitwert bemisst sich nicht nur,
aber auch nach der Zahl der geeigneten Kneipen im städtischen Umfeld.
Wie aber erfährt die Zielgruppe
davon, dass wir all das bieten können? Das Plakat ist ein Klassiker
für solche Aufgaben.
Aufmerksamkeit muss es erregen um sich in der Bilderflut durchzusetzen,
kurz und einprägsam einen wichtigen Aspekt aufzeigen, Information,
ja Erkenntnis soll es dem Betrachter liefern, natürlich ihn beeinflussen,
ihn überzeugen. Originell und manchmal witzig soll es sein, nicht
selten bedient es sich dabei des Mittels des Paradoxons oder hintersinniger
Zusammenhänge.
Studierende des 2. Semesters Medientechnik haben sich dieser schwierigen
Aufgabe angenommen und als Projektarbeit innerhalb ihrer Vorlesung Grundlagen
des Designs solche Plakate erstellt.
Dass sie diese Aufgabe bestens bewältigt haben, soll diese kleine
Ausstellung belegen. Sie präsentiert einen kleinen Ausschnitt aus
der Fülle der Ergebnisse und ermöglicht so einen kleinen Einblick
in diese Arbeit.
(Prof. Günter Reinhardt)
Eigener Bericht vom 08. November
2006
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