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Hochschulpresse: Presseartikel 2006

eigenlob

Eine Ausstellung von FH-Imageplakaten, erstellt von Studierenden des Studiengangs Medientechnik an der Fachhochschule Deggendorf.

Neue Zeiten. Steigende Studentenzahlen, übervolle Hochschulen – und dennoch müssen Hochschulen für sich werben, müssen sich zur „Marke“ stilisieren, ja brauchen gar einen „unique selling point“, also etwas, das sie von der Konkurrenz abhebt, dem zukünftigen Kunden Student signalisiert:

Komm zu uns, in unsere community, und du wirst bestens bedient werden. Du wirst hier alles finden, was du dir erträumst:
Eine hervorragende Ausbildung, die dir alle denkbaren Chancen eröffnet, kompetente Professoren, die nebenbei ihren Stoff auch noch stets witzig und charmant zu vermitteln in der Lage sind. Wo man Kontakte knüpfen kann, die einem, nach vollendetem Studium, die notwendigen Türen öffnen.
Selbstverständlich soll auch das Umfeld stimmen: ein leerer Bauch studiert bekanntlich noch viel weniger gern als ein zu voller, eine schöne Landschaft schadet auch nix und der Freizeitwert bemisst sich nicht nur, aber auch nach der Zahl der geeigneten Kneipen im städtischen Umfeld.

Wie aber erfährt die Zielgruppe davon, dass wir all das bieten können? Das Plakat ist ein Klassiker für solche Aufgaben.
Aufmerksamkeit muss es erregen um sich in der Bilderflut durchzusetzen, kurz und einprägsam einen wichtigen Aspekt aufzeigen, Information, ja Erkenntnis soll es dem Betrachter liefern, natürlich ihn beeinflussen, ihn überzeugen. Originell und manchmal witzig soll es sein, nicht selten bedient es sich dabei des Mittels des Paradoxons oder hintersinniger Zusammenhänge.
Studierende des 2. Semesters Medientechnik haben sich dieser schwierigen Aufgabe angenommen und als Projektarbeit innerhalb ihrer Vorlesung „Grundlagen des Designs“ solche Plakate erstellt.
Dass sie diese Aufgabe bestens bewältigt haben, soll diese kleine Ausstellung belegen. Sie präsentiert einen kleinen Ausschnitt aus der Fülle der Ergebnisse und ermöglicht so einen kleinen Einblick in diese Arbeit.
(Prof. Günter Reinhardt)

 

Eigener Bericht vom 08. November 2006

 

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