Erste Professorin in eine technische Fakultät der FH Deggendorf berufen |
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Das Professorenkollegium der Fakultät Maschinenbau und Mechatronik an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften - Fachhochschule Deggendorf hat mit Dr. Roswitha Giedl-Wagner nunmehr weibliche Verstärkung bekommen. Die Lehrgebiete der neuen Hochschullehrerin sind Lasertechnik, Laserbearbeitung und Messtechnik. Zu ihrer Vita: 1985 erlangte Roswitha Giedl die fachgebundende Hochschulreife, der sie eine Ausbildung zur Elektromechanikerin beim Fernmeldeamt Regensburg folgen lies. Im Anschluss daran studierte sie Elektrotechnik mit dem Schwerpunkt Nachrichtentechnik an der Fachhochschule Regensburg. In ihrem Auslandspraktikum an der University of New South Wales in Sydney/Australien befasste sie sich mit der Erfassung und Auswertung meteorologischer Daten mithilfe der Programmiersprache FORTRAN. Nach dem Studium promovierte die gebürtige Oberpfälzerin an der University of Hull/Großbritannien bei Prof. Dyer in Applied Physics. Das Thema ihrer Arbeit war die Erzeugung von Beugungsgittern auf Polymerfilmen und in Glasfasern mit Excimerlasern. Im Rahmen ihrer ersten Industrietätigkeit
bei der Alcatel SEL AG zeichnete Dr. Giedl-Wagner im technischen Projektmanagement
für die Zertifizierung und den Aufbau von Mobilfunknetzwerken in
den GUS-Staaten verantwortlich. Prof. Dr. Joachim Helml holte sie im Jahr
1999 in das Prozessentwicklungslabor von Lucas Varity, später Delphi,
nach Deggendorf. Hier beschäftigte sie sich mit der Lasermikrobearbeitung
von Motorkomponenten sowie deren Vermessung. Speziell im Mikrobohren von
Einspritzkomponenten sammelte sie dabei sehr viele Erfahrungen. Darüber
hinaus war sie für die Umsetzung der Entwicklung in einer Prototypenanlage
zuständig.
Eigener Bericht vom 02. November 2006
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