Knürr AG übernimmt Laborpatenschaft |
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Nach drei Semestern Pause Hörsaal nach Arnstorfer AG benannt - Großzügige AusstattungsspendeDeggendorf. (Ariane P. Freier; Photo: Binder) Künftig wird jeder Elektrotechnikstudent der Fachhochschule Deggendorf die Knürr AG Arnstorf kennen. Gestern wurde ein Grundlagenlabor der Fakultät Elektro- und Medientechnik nach dem führenden Anbieter von Schrank- und Gehäuselösungen für den IT- und Telekommunikationsbereich benannt. Erst kürzlich war Knürr vom US-amerikanischen Großkonzern Emerson übernommen worden. Nun übernimmt Knürr die Patenschaft für das FH-Labor - und hat als generöses Taufgeschenk einen Thermal-Management-Serverschrank der neuesten Generation mitgebracht. Der ist nach dem Motto Form fit in function and design nicht nur extrem leistungsstark, sondern hat bereits mehrere Designpreise abgeräumt. Wir hätten ihn uns allein nicht leisten können, stellte Dekan Prof. Johann Plank fest, dabei ist er ein ideales Beispiel dafür, wie die verschiedenen Fachbereiche IT, Maschinenbau, Elektronik oder Thermodynamik künftig zusammenarbeiten müssen. FH-Präsident Prof. Dr. Reinhard Höpfl dankte dem Sponsor, der der Hochschule durch seine finanzielle Unterstützung nicht nur mehr Freiheiten einräume, sondern den Studenten auch den frühzeitigen Kontakt zur Wirtschaft ermögliche. Umgekehrt finde das Unternehmen an der FH kompetente Partner für spezifische Problemlösungen, wie Vorstandsvorsitzender Oliver Gosemann betonte - und sichere sich rechtzeitig die besten Nachwuchskräfte. Wir haben bereits mehr als zwei Hände voll FH-Absolventen in unserem Unternehmen, so Gosemann, weil hier an der FH eine überdurchschnittliche Ausbildung gewährleistet wird. Im Anschluss an die Enthüllung des Hörsaalschilds hielt Prof. Dr.-Ing. Andreas Grzemba einen interessanten und überraschenden Festvortrag zum Thema Vernetzte Welt und zeigte u.a. anhand der Fußball-Weltmeisterschaft die technologischen Fortschritte auf. So sei es ein Novum gewesen, dass sämtliche Kameras (je 25) aller zwölf Stadien über 35 000 Netzverbindungen in München zusammenliefen. Das entspricht 15 Terabytes - 100 Millionen Büchern. Gearbeitet werde u.a. an Systemen, die durch Gesten und Sprache gesteuert werden.
Deggendorfer Zeitung vom 26.07.06
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