Höpfl: Sie gehören zu unseren Leistungseliten |
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Vier junge Absolventen und Abiturienten erhalten für ihre Abschlussarbeiten im Alten Rathaus den Oberbürgermeister-Dieter-Görlitz-PreisVon Norman Zellmer Preisträger Dipl.-Ing.
Bernhard Goldbrunner stellte seine Diplomarbeit aus dem Fachbereich Maschinenbau
vor. Er hatte bei BMW eine Simulation eines Aufladesystems für einen
Sechs-Zylinder-Wasserstoffmotor entwickelt. Goldbrunner, der wie Julia
Danzer für seine Diplomarbeit die Note 1,0 erhielt, entführte
seine Zuhörer in die Welt von Turbolader und Wasserstoffmoleküle,
die seit der Erfindung im 17. Jahrhundert vor allem in den letzten Jahren
in der Motorenentwicklung stark an Bedeutung gewonnen hat. BMW baue seit
12 Jahren Wasserstoff-Motoren. Sein Antriebsaggregat, das um einiges kleiner
ist und einen geringeren Verbrauch hat, könnte sogar im neuen Modellzyklus
bereits angeboten werden, allerdings sei die Wasserstoff-Versorgung in
Deutschland noch nicht so weit. Es ist schon eine kleine Tradition geworden, resümierte Höpfl über den Preis. Und zog im neunten Jahr der Verleihung zugleich Bilanz: Der Preis motiviere junge Leute in der Stadt und im Landkreis während der Ausbildung zu exzellenten Leitungen. Die Oberbürgermeister-Dieter-Görlitz-Stiftung ist nicht mehr wegzudenken. Zugleich zeigte sich der FH-Präsident optimistisch, dass die vier Preisträger auch für die Zukunft viel erwarten lassen. Sie gehören zu unseren Leistungseliten. Die wiedergewählte Oberbürgermeisterin grüßte die Ehrengäste der Preisverleihung: Landrat Christian Bernreiter, den CSU-Fraktionsvorsitzenden Gerard Zacher, FW-Fraktionsvorsitzenden Karl-Adolf Pfestorf, Professoren der FH, sowie die Vertreter der Schulen und Behörden. Für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung sorgte der Gospelchor der Fachhochschule unter Leitung von Pfarrerin Gisela Bruckmann, die zugleich ihren Abschied nahm. Wer auf dem Arbeitsmarkt Fuß fassen will, braucht beste Bildung und Ausbildung, sagte OB Eder. Heute verlangten Unternehmen Spezialwissen oder gingen in Billiglohnländer. Die besten Bildungseinrichtungen wären erfolglos ohne das Engagement der Schüler und Studenten. Mit dem Preis der Stiftung sollen neue Ideen gefördert und so die Abwanderung kreativer junger Menschen in andere Regionen verhindert werden. Mit Ihrer Stiftung haben Sie ein Zeichen gesetzt, lobte Anna Eder ihren Vorgänger Alt-OB Dieter Görlitz. Den jungen Preisträgern gab Eder auf den Weg, den Preis nicht als Dank für ein Lebenswerk, sondern als Ansporn zu nehmen. Der Preis ist in guten Händen, wenn Sie die Ideen und Ziele weiterhin mit Engagement und Leistungsbereitschaft verfolgen. Dem schloss sich Reinhard Höpfl an: Heben Sie nicht ab. Hochmut sei die erste Leitersprosse nach unten. Erfolg hat nur der, der etwas tut, während er auf den Erfolg wartet, zitierte der Höpfl den großen Erfinder Thomas Edison.
Deggendorfer Zeitung vom 07. Juli 2006
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