Internationale Atmosphäre in Deggendorf |
|
|
Aus allen Ländern der Welt kommen junge Menschen, um an der FH zu studieren - Gestern BegrüßungDeggendorf. (cor) Internationales Deggendorf: Am gestrigen Mittwoch begrüßte Oberbürgermeisterin Anna Eder im Neuen Rathaus junge Gäste aus insgesamt fünfzehn verschiedenen Ländern, die ab kommendem Semester an der Fachhochschule studieren werden. Ganze 85 Gaststudenten darf die Hochschule zum diesjährigen Semesterbeginn aufnehmen. Und von Jahr zu Jahr werden es mehr", freute sich Eder. Mexiko, Irland, Ungarn, Korea, Libanon - aus aller Herren Ländern kommen die jungen Menschen nach Deggendorf, um hier zu studieren. Sie wollen neue Kulturen kennen lernen und Lebenserfahrung sammeln. Und natürlich ihr Deutsch verbessern. Jaime Hernandez, 21, aus Mexiko ist vor einer Woche hier angekommen und wird für fünf Monate bleiben. Warum er sich für Deggendorf entschieden hat? Ich wollte so weit wie möglich von zu Hause weg. Außerdem war ich noch nie zuvor in Europa", erzählt der junge Mexikaner dem Donau-Anzeiger. Daher will er auch viel rumreisen, sich Italien, Griechenland und weitere Länder anschauen. Studenten helfen Studenten Die Studenten haben zurzeit
täglich einen Deutsch-Kurs an der FH. Manche machen sich schon ganz
gut, andere dagegen sprechen bisher kaum ein Wort", erklärt
Christina Kunz aus Dingolfing. Die 24-Jährige studiert im siebten
Semester International Management in Deggendorf und engagiert sich bei
der Studentengruppe AKI. Die 25 Mitglieder betreuen Gaststudenten bei
ihrer Ankunft und organisieren auch die Orientierungswoche, die momentan
läuft. Außerdem helfen wir bei Formalitäten wie
etwa der Wohnungssuche, der Einschreibung, Versicherungen oder einem Handyvertrag",
schildert Kunz ihre Aufgaben. Ausflug zum Oktoberfest Im Anschluss stellten sich die Studenten untereinander vor. Die 20-jährige Kate Fitz Patrick kommt aus Irland. In Deggendorf will sie ein Semester International Management belegen, zu Hause studiert die junge Frau Deutsch. Auch sie will was von Europa sehen: Meine Eltern kommen nächste Woche her. Da werden wir uns ein Auto mieten und rumfahren. Unbedingt will ich das Oktoberfest besuchen", meint sie begeistert. Wohnen wird sie während ihrer Zeit in Deutschland bei einer Gastfamilie. Die Ungarin Helga Nemeth hat vor, ihr gesamtes Studium zu absolvieren und sogar die Diplomarbeit hier zu schreiben. Zu Hause besuchte sie ein bilinguales Gymnasium, weshalb sie schon richtig gut Deutsch sprechen kann. Mir gefällt es hier. Vor allem die Fußgängerzone und die bayerischen Gebäude sind sehr schön", erzählt die Ungarin. Danach trugen sich alle ins Gästebuch der Stadt ein. Nach einem gemeinsamen bayerischen Abend im Grafenwirt geht es morgen in den Bayerischen Wald nach Zwiesel, wo die internationalen Gäste die Glasfabrik und eine Brauerei besuchen werden. Und nächste Woche ist auch schon Vorlesungsbeginn.
Donau Anzeiger vom 28. September 2006
|



zum Seitenanfang