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| Vorstellung
des Teleteaching-Systems; von links: Prof. Dr. Reinhard Höpfl (Präsident
der FH Deggendorf), Stefan Burmberger (technischer Betreuer des Teleteaching-Systems)
und Prof. Dr. Gerhard Partsch. |
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Deutschland ist seit vielen Jahren
Exportweltmeister, was die Warenwirtschaft betrifft. Wenn es nach dem
Willen von Prof. Dr. Gerhard Partsch, dem wissenschaftlichen
Leiter des Rechenzentrums an der Fachhochschule Deggendorf, geht, dann
sollen zukünftig vor allem auch Bildungsangebote verstärkt exportiert
und importiert werden. Dazu eignen sich ganz besonders eLearning-Produkte,
wie sie an der FH Deggendorf bereits seit vielen Jahren angeboten werden
- siehe z.B. http://elearning.fhd.edu.
Neu konzipiert hat Prof. Partsch nun ein mobiles Teleteaching-System,
mit dessen Hilfe Vorlesungen von Deggendorf aus an andere Hochschulen
übertragen werden können.
Im Zentrum des Systems steht eine leistungsfähige Video-Konferenzanlage.
Über zahlreiche angeschlossene Zusatzgeräte kann der Dozent seine Vorlesung
an den entfernten Standort übertragen. So ist es z.B. möglich, Folien
aufzulegen, virtuelle Tafelanschriften vorzunehmen oder den eigenen Computerbildschirm
an die Leinwand des entfernten Standorts zu projizieren. Parallel dazu
kann die Vorlesung aufgezeichnet und als "Konserve" vorgehalten werden.
Das mobile Teleteaching-System kann auch in einem normalen Vorlesungsraum
genutzt werden, wodurch der Dozent die Möglichkeit hat, gleichzeitig Studierende
der eigenen und von bis zu drei weiteren Hochschulen zu unterrichten.
Die primären Ziele des Systems liegen vor allem in der Bereicherung und
Verbesserung des Lehrangebots, dem Lernen und Arbeiten in einer virtuellen,
globalen Gemeinschaft sowie der Intensivierung der Zusammenarbeit mit
anderen Hochschulen. Um die Funktionalität des Systems unter Beweis zu
stellen, wird Prof. Partsch im kommenden Sommersemester seine Vorlesung
"Einführung in eLearning und Erstellung multimedialer eLearning-Module"
gleichzeitig an vier Hochschulen im In- und Ausland halten. Kooperationspartner
der FH Deggendorf sind dabei die Fachhochschulen Augsburg, Regensburg
und Rapperswil/Schweiz.
Eigener Bericht vom 01. Februar
2005
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