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Hochschulpresse: Pressearchiv 2005

Bundesweites Lob für Fachhochschule

FH belegt mit BWL und Ingenieurwesen Platz 2 im Ranking des Wirtschaftsmagazins "karriere"

Deggendorf. Mit "sehr gut" hat die Fachhochschule Deggendorf beim exklusiven Hochschul-Ranking des Wirtschaftsmagazins "karriere" abgeschnitten. Vor allen dank der Fächer BWL und Ingenieurwesen liegt sie damit bundesweit auf dem zweiten Platz.

92 Prozent der befragten Absolventen und knapp 72 Prozent der Studenten haben für Deggendorf eine Top-Wertung abgegeben. "Ein solches Ergebnis", sagt FH-Präsident Prof. Dr. Reinhard Höpfl, "ist äußerst erfreulich." Die Tatsache, dass dies nicht die erste sehr gute Bewertung sei, spreche für dauerhaften Erfolg.
2004 vergab der "Stern" in einem Studienführer durchwegs gute Noten für Deggendorf. Dabei gehörte die FH beim Urteil der Studierenden und bei der Laborausstattung in allen Bereichen zur Spitzengruppe. Zurückzuführen seien diese guten Ergebnisse vor allem auf eine "motivierte Mannschaft, die für tolle Atmosphäre sorgt", so Höpfl. "Das kommt wiederum den Studierenden zu Gute."

Ferner trage die Architektur des Gebäudes zum guten Klima bei, so dass die Studenten gerne an die Deggendorfer FH kämen. Das "karriere"-Hochschulranking setzt sich aus den Bewertungen von insgesamt 21 665 Studierenden und Absolventen sowie Personalchefs aus 600 Unternehmen zusammen. Aus der Zusammenführung der einzelnen Ranglistenplätze - die Wertungen aller flossen zu gleichen Teilen ein - wurde der Gesamtplatz im Ranking ermittelt. "Erstmals verbindet ein Ranking damit die Einschätzung von Studenten, Berufstätigen und Personalern und zeichnet so ein realistisches Bild der jeweiligen Hochschule", sagt Jörn Hüsgen, Chefredakteuer von "karriere". Die Daten wurden dabei durch eine Online-Umfrage gesammelt und ausgewertet. Entscheidend für die Platzierung war die Prozentzahl der Topwertungen ("sehr zufrieden/sehr gut").

Sowohl unter den "TOP 15 FHs" im Fach BWL als auch im Ingenieurwesen konnte sich Deggendorf den zweiten Platz sichern. Platz eins belegen für BWL die European School of Business Reutlingen und für Ingenieurwesen die FH Esslingen. "Das ist eine Motivation und Herausforderung für uns, in dieser Form weiter zu arbeiten und noch besser zu werden", sagt Höpfl. "Denn das Wichtigste ist, sich auf keinen Fall auf diesen Ergebnissen auszuruhen." Einem guten Ruf eilten aber auch "negative Effekte" nach. Durch den steigenden Bekanntheitsgrad der FH würden sich immer mehr Studenten bewerben, so dass die Kapazitäten ausgeschöpt seien. Das heißt: Das gute Abschneiden bei Rankings beschleunige laut Höpfl die Bauvorhaben zur Erweiterung der FH, um Überlastung entgegenzuwirken. Das wäre letztlich wieder ein Vorteil für die Stadt.

 

Deggendorfer Zeitung vom 29. April 2005

 

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