Jobbörse: Kontakte knüpfen mit "Kollegen" |
53 Firmen aus ganz Bayern beteiligten sich an der Messe an der Fachhochschule
Von Susanne Wax Auf der Jobbörse haben Firmenvertreter die Gelegenheit, ihr Unternehmen einer breiten Masse zu präsentieren und gleichzeitig potenzielle künftige Mitarbeiter kennen zu lernen. "Für unser Unternehmen ist es sehr wichtig, hier auf der Jobbörse vertreten zu sein", sagt Thomas Listl, Personalreferent bei Kermi. "Sehr viele Studenten machen bei uns ein Praktikum oder arbeiten für ihre Diplomarbeit mit unserem Unternehmen zusammen", erklärt er. Einen Namen mache sich die Firma durch die Teilnahme an der Jobbörse nicht nur in der Deggendorfer Region. Listl: "Wir bekommen auch immer etliche Bewerbungen von auswärts. Das zieht seine Kreise." Über ein Praktikum bei Kermi informierte sich beispielsweise Maschinenbau-Student Christian Vogl. Er ist begeistert von der Jobbörse: "Hier lerne ich jede Menge Firmen kennen, die mit meiner Fachrichtung zu tun haben. Ich brauche dazu nicht mehr extra nach München zur Handwerksmesse zu fahren." Das Interesse der Studenten der FH Deggendorf wissen auch die Vertreter der Firma Siemens zu schätzen. Seit der ersten Jobbörse vor sieben Jahren sind sie hier mit einem Stand vertreten. "Wir arbeiten auch ansonsten mit der FH zusammen, vergeben beispielsweise Forschungsaufträge hierher", erklärt Personalberaterin Beate Schuster. Die Firma Siemens erhielt diesmal außerdem den "Junior Award" Diese Auszeichnung wird jedes Jahr an das Unternehmen vergeben, das sich auf der Jobbörse am besten und sympathischsten präsentiert. Ob Elektrotechnik, Maschinenbau oder Wirtschaftsinformatik: Die Unternehmen decken die gesamte Palette der FH-Studiengänge ab. "Schade finde ich aber, dass für Betriebswirtschaftler wenig angeboten wird", meint Michaela Vogl. Die BWL-Studentin nutzte die gestrige Jobbörse trotzdem: Sie hatte zehn Bewerbungen um ein Auslandspraktikum dabei. Michaela Vogl: "Die werde ich jetzt bei verschiedenen Firmen abgeben. Das Gute hier ist, dass gleich der Kontakt zu den Mitarbeitern da ist."
Deggendorfer Zeitung vom 04. Mai 2005
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