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Hochschulpresse: Pressearchiv 2004

Kunstvolle Erotik aus der Fachhochschule

FH Model

Vorstellung der in.side-Kalender im Carpe Noctem ­ Nackte Tatsachen, sehr "anziehend"

Deggendorf. (cri)
Brandaktuell und garantiert ein heißes Eisen sind sie, die vierten Deggendorfer in.side-Kalender. 16 (k)nackige Studenten und Studentinnen der Deggendorfer FH ließen für den Männer- beziehungsweise Frauenkalender von students inside in Zusammenarbeit mit den idowa-Mediendiensten der Zeitungsgruppe Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung die Hüllen fallen. Verantwortlich für Arrangement und Fotografie zeichnet Profifotograf Hubertus Küppers aus Neumarkt St. Veith, für das Layout ist Kai Weißenborn zuständig.
Genau einen Monat vor Weihnachten konnte der neue Kalender am Mittwochabend bei einer gelungenen Präsentation im Carpe Noctem (Altes Rathaus) gefeiert werden. Das in.side-Organisationsteam, bestehend aus den FH-Studenten Daniel Uhlemann, Kai Weißenborn und Sebastian Gräfinger, unterstützt von Gregor Gräfinger, konnte zahlreiche Ehrengäste und Förderer des in.side-Projektes begrüßen. Darunter Dr. Martin Balle, Verleger der Zeitungsgruppe Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung, Deggendorfs dritter Bürgermeister Walter Weinbeck, die Professoren Ernst Jürgens und Josef Scherer von der Fachhochschule Deggendorf, Helmut Schweller, Chef der Deggendorfer Kripo, FH-Pressesprecher Peter Kaiser und Ludwig Kandler, Altbürgermeister von Offenberg.

Große Medienpräsenz

Die Organisatoren dankten für die Unterstützung, die sie von Professoren der FH, den Sponsoren und vor allem von idowa.de, dem Mediendienst von Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung, erhalten haben. Die Herstellung und ein Teil des Vertriebes liegen in den Händen der idowa.de Mediendienste. idowa-Redaktionsleiter Toni Greim verwies auf die Erfolgsgeschichte der Kalender. Die inzwischen vier Jahre alte Idee ­ die geistigen Väter waren Michael Henghuber, Marcel Aigner und Gerd Rothenbauer ­ konnte sich erfolgreich durchsetzen. Dies bewies mitunter die große Medienpräsenz am Mittwochabend. Sogar ein Team des Fernsehsenders Pro7 war angereist. Die intensive Zusammenarbeit zwischen dem in.side-Team und dem Straubinger Tagblatt ergab sich durch den Kontakt mit Verleger Dr. Martin Balle, der auch Lehrbeauftragter an der Deggendorfer FH ist. Leidenschaft ist eine Eifersucht, die mit Eifer sucht, und zwar nach dem anregend Aufregenden. Mit viel Eifer haben demnach Fotograf Hubertus Küppers aus Neumarkt St. Veith und das Organisations-Team nach geeigneten "Shooting-Plätzen" gesucht und diese in den Cafés C2 und Alcèdo, in den Fitnessstudios Tycoon und Sportkontakt, aber auch direkt am FH-Gelände gefunden. Mehr noch aber als der Ort, ist Natürlichkeit und Körperbewusstsein der Models entscheidend, zumal Fotograf Küppers großen Wert auf reduzierte Hintergründe legt. "Anfangs war es schon ungewohnt, nackt vor einer Kamera zu stehen," erinnert sich "Miss März/September" Heidi Killinger (19), die in Deggendorf International Management studiert, doch "bei der professionellen Arbeit mit diesem guten Fotografen" habe sich die Unsicherheit bald verloren. Dies strahlen die insgesamt 26 Aufnahmen auch aus, obwohl keines der Digital-Bilder ein schlichter "Schnappschuss" ist.

Wie viel Arbeit in den beiden Kalendern steckt, lassen die Fotos und Filme des "making of" erahnen, die unter www.donau-anzeiger.de betrachtet werden können. Intensives Detailarrangement und Licht-Schatten-Spiel begegnen dem Betrachter bei den meisten Bildern, vor allem aber beim Juli-Blatt des Frauenkalenders. Ein intensives, harmonisches Gegenspiel von Kreis und Dreieck erinnert an die "women in a box" der Amerikanerin Ruth Bernard und im gewissen Sinne auch an Leonardo da Vinci. Insbesondere auf dessen "homo in vinculo et quadrato" beruft sich Fotograf Küppers.
Vorbilder findet er aber auch innerhalb der ersten Fotografenriege. Dabei handelt es sich weniger um Richard Avedon, obwohl die Hintergrundwahl oft an diesen erinnert, sondern um namhafte Künstler wie Howard Schatz, Alfred Stieglitz, Man Ray und Walter Schels. Warum aber der Akt? "Wenn nur mehr Haut zu sehen ist, lenkt nichts mehr vom Menschen ab", erklärt der Künstler. Sicher aber mag auch die Erotik eine große Rolle gespielt haben. Athletische Posen ("Mister März", "Miss Juni") zeigen Heroen à la Riefenstahl, ebenso aber finden sich gewagte Akte vor Wolkenhimmel oder träumerische Teenie-Phantasien. Tänzerische Körperbeherrschung scheint bei den Motiven des Frauenkalenders ein Leitfaden gewesen zu sein.

Kurzum haben sich für die beiden in.side-Kalender 2005 16 attraktive und mutige Laien-Models und ein Profi-Fotograf gefunden. Das Ergebnis: Die schmale Gratwanderung zwischen Anziehendem und Anzüglichem gelang. Die großformatigen Aufnahmen sind ästhetisch, meist raffiniert und garantiert ein (erlaubter) "Hingucker". Die hochwertigen schwarz-weiß Kalender (Format A2, je 13 Blatt) können für jeweils 15 Euro (Studentenpreis zwölf Euro) erworben werden in der Redaktion des Donau-Anzeigers, in den Cafés Alcèdo und C2, im Fitnessstudio Tycoon, an der FH-Deggendorf und via Internet (generell 15 Euro!) unter www.shop.idowa.de. (siehe auch Bildergalerie auf Seite 31)

 

Straubinger Tagblatt vom 26. November 2004

 

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