Fachhochschule Deggendorf und Kompetenzzentrum als Partner |
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Der Landtagsabgeordnete Josef Zellmeier stattete der Fachhochschule Deggendorf einen Besuch ab. Als Abgeordneter aus Niederbayern sei es für ihn wichtig und interessant, sich über die Situation an den Hochschulen der Region auf dem Laufenden zu halten. Besonders begrüßte Zellmeier die enge Kooperation mit dem Kompetenzzentrum für nachwachsende Rohstoffe in Straubing. Diese Vernetzung sei sehr wichtig und werde durch die Errichtung einer Professur in der Gäubodenstadt eindrucksvoll dokumentiert. FH-Präsident Prof. Dr. Reinhard Höpfl und Kanzler Peter Endres erläuterten dem Gast bei einem Campusrundgang, wie sich die Hochschule in den vergangenen 10 Jahren entwickelt hat. MdL Zellmeier zeigte sich besonders beeindruckt, als ihm der Dekan des Fachbereichs Maschinenbau, Prof. Dr.-Ing. Klaus Nitsche, die verschiedenen Labors und Werkstätten sowie die hervorragende technologische Ausstattung an der Fachhochschule zeigte. Ferner wurde auch über die verschiedenen Möglichkeiten des Technologietransfers gesprochen. Die Verbindung zwischen Hochschule und Wirtschaft sei ihm neben Forschung und Lehre sehr wichtig, so Präsident Prof. Höpfl. Zellmeier zeigte sich besonders erfreut, dass die Fachhochschule mit vielen Unternehmen aus der Region zusammenarbeite und so auch direkt Impulse für neue Arbeitsplätze gegeben würden. FH als Job-Motor Peter Endres verdeutlichte, dass gerade die FH Deggendorf ein Wachstumsmotor für die gesamte Region Niederbayern sei. Mit 66 Professoren-Stellen, 65 Mitarbeitern in Bibliothek, Rechenzentrum, Laboren und Verwaltung und über 25 weiteren Mitarbeitern in Forschungsprojekten gehöre man auch selbst zu den größeren Arbeitgebern. Außerdem sei bemerkenswert, dass durch Ausgründungen von FH-Professoren bereits mehrere Firmen entstanden und dadurch mehrere hundert Arbeitsplätze erhalten bzw. neu geschaffen worden seien. Hans Lindner Stiftungsprofessor, Dr. Christian Lendner, stellte anschließend die Hochschulaktivitäten des Hans Lindner Instituts vor und betonte, wie wichtig die Fähigkeit zu unternehmerischem Denken und Handeln nicht nur für Existenzgründer, sondern auch für Führungskräfte in der Wirtschaft sei. Projektleiter Herbert Lichtinger zeigte auf, wie durch GROW, die Gründungsinitiative der Region Ostbayern, Studenten für das Thema Selbstständigkeit und Unternehmertum sensibilisiert, motiviert und informiert werden sollen, um dadurch letztlich Existenzgründungen aus den Hochschulen heraus zu fördern. Lehrstuhl in Straubing MdL Zellmeier freute sich über die Einladung und war von der jungen und modernen Hochschule sichtlich beeindruckt. Es handle sich nicht nur um eine Bildungseinrichtung, sondern auch um einen Wirtschaftsmotor, der ganz Niederbayern zahlreiche Impulse gebe. Zellmeier begrüßte das Engagement vieler regionaler Unternehmer an der FH, so vor allem die Möglichkeit durch Stiftungsprofessuren die Lehre und Forschung zu fördern. Als besonders wichtig bezeichnete der Landtagsabgeordnete die Zusammenarbeit der FH Deggendorf mit dem Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe in Straubing. Beides seien hochwertigste Zukunftseinrichtungen, die durch Vernetzung den Nutzen für die gesamte Region erhöhen könnten. Die vorgesehene Errichtung einer FH-Professur am Kompetenzzentrum dokumentiere die gemeinsamen Interessen. Sie stärke die Standorte Deggendorf und Straubing und sei für die beiden Wissenschaftszentren ein großer Gewinn. In diese Richtung gebe es sicher noch viele Entwicklungsmöglichkeiten, betonte Zellmeier abschließend.
Eigener Bericht vom 31. August 2004
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