Von der Baugrube zum Wissenschaftszentrum |
|
|
Fotoausstellung zum "Zehnjährigen" der Fachhochschule in der Mensa eröffnetDeggendorf (lam). So schnell vergeht die Zeit: Bei der Eröffnung der Fotoausstellung "Zehn Jahre Fachhochschule" gestern in der FH-Mensa schwelgten die versammelten Professoren in Nostalgie. Zu sehen sind Schnappschüsse, aber auch fotografisch durchkomponierte Arbeiten. Die Baugrube voll Kies, Gründungspräsident Anton Baierer am Schreibtisch, sein Nachfolger Prof. Reinhard Höpfl mit Cappuccino auf der Baustelle, Studenten am Campus, ein Wald von Gerüsten: Momentaufnahmen zeigen, wie gut sich die FH entwickelt hat. Präsident Höpfl war als achter Professor nach Deggendorf gekommen, 66 sind es heute, die mit 100 Mitarbeitern 2300 Studenten betreuen. Höpfl dankte seinem Medienbeauftragten Peter Kaiser, der zusammen mit Johann Gerner die Fotos aus einem Fundus von rund 2500 Aufnahmen zusammengestellt hatte. Ein "Geschichtserzähler" sei der Fotograf, so Medientechnik-Professor Ernst Jürgens zu dieser "Erinnerungsarbeit". Die Ausstellung sei eine Einladung zum Innehalten. Wenn man die Vergangenheit kennt, könne man auch besser einordnen, was in den letzten Jahren alles geschaffen und geschafft wurde. Dass Geschichte ein Prozess ist, zeigt eindringlich das letzte Bild, das wie die übrigen das ganze Jubiläumsjahr über hängen bleibt: Ein gerahmter Spiegel, der deutlich macht, dass jeder einzelne Betrachter seinen Anteil an Vergangenheit und Zukunft hat.
Deggendorfer Zeitung vom 18.05.04
|


zum Seitenanfang