Hier sind Sie:

Hilfsnavigation


Hochschulpresse: Pressearchiv 2004

Günther Karl kauft BayWa-Gelände und entwickelt Zukunftsvisionen

Einweihung des Günther-Karl-Hörsaals

Bauunternehmer will Edlmairstraße aufwerten - Langfristig Verhandlungen

Von Sabine Heinritz
Deggendorf. Für Überraschungen ist er immer gut, der Innernzeller Bauunternehmer Günther Karl. Gestern gab er eine weitere bekannt: Nach zähen Verhandlungen hat er das BayWa-Gelände gekauft und für das Areal an der Hans-Krämer-Straße bereits zukunftsweisende "Visionen" entwickelt. "Das ist ein Quantensprung für die Entwicklung der FH", zeigte sich FH-Professor Professor Dr. Reinhard Höpfl restlos begeistert angesichts der Pläne des Bauunternehmers. Dieser hatte erst am vergangenen Freitag seine Unterschrift unter den Kaufvertrag mit der BayWa gesetzt. "Ich habe seit mehr als zehn Jahren versucht, das Grundstück zu erwerben", erzählte Günther Karl, dem bereits das benachbarte als Parkplatz genutzte Areal gehört.

Das hatte er seinerzeit im Tausch gegen ein Grundstück in Seebach von den Textilwerken Deggendorf erworben. "Schon damals kam Oberbürgermeister Dieter Görlitz zu mir und bat um Unterstützung: "Das ganze Umfeld muss zur FH passen", erinnert sich Karl.
Auch der Erwerb des BayWa-Grundstücks hat eine lange Vorgeschichte. Günther Karl fädelte in Zusammenarbeit mit Landrat Christian Bernreiter, dem Landratsamt und der Stadt Plattling den Umzug zum neuen Standort nach Plattling ein. Dies sei eine Bedingung für den Verkauf gewesen. Nach der Eröffnung des BayWa-Kompetenzzentrums habe es eine Vielzahl von Interessenten für das alte BayWa-Gebäude gegeben. Den klaren planungsrechtlichen Vorgaben der Stadt und dem persönlichen Engagement von Oberbürgermeisterin Anna Eder sei es zu verdanken, dass aus dem BayWa-Gebäude keine Einkaufshalle geworden sei. "Das ist für alle ein Riesengewinn", sagte Karl, der sich ausdrücklich bei der Stadt Plattling für die Unterstützung bedankte.

Vielmehr sollen auf dem Gelände Bürogebäude und Geschäftsflächen entstehen. Als städtebaulichen Akzent könnte ein etwa 25 Meter hoher Turm den Eingang zur Edlmairstraße markieren - wenn sich Karl auch noch mit dem TÜV einig würde. FH-Präsident Reinhard Höpfl sieht in der insgesamt 30 000 Quadratmeter großen Fläche die Chance für Start-Up-Unternehmen, sich nahe der FH anzusiedeln. Als "Visionen" bezeichnete der Bauunternehmer ausdrücklich die Pläne, die er bei Architekt Markus Kreß vom Architekturbüro Lechner & Kreß in Auftrag gegeben hat. Vieles davon sei noch Zukunftsmusik, Investoren würden benötigt, um die Pläne umzusetzen. FH-Präsident Reinhard Höpfl ist optimistich angesichts der Durchsetzungkraft von Günther Karl: "In zwei Jahren wird dort gebaut," prophezeit er.

 

Deggendorfer Zeitung vom 8. Oktober 2004

 

zurück zur Übersicht


English, Barrierefreiheit, Jobs, News, Kontakt, Privacy, Impressum


Ansicht:

  • Druck
  • Kontrast
  • Layout-frei