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Hochschulpresse: Pressearchiv 2004

Vereinigtes Europa an der FH umgesetzt
Erster International Partner's Day des Arbeitskreis-International ­ Studenten berichten

 Deggendorf. (th) Den ersten "International Partner's Day" veranstaltete der Arbeitskreis-International (AKI) der Deggendorfer Fachhochschule gestern auf dem FH-Campus. Bei strahlendem Sonnenschein blieben die Besucherzahlen allerdings etwas hinter den Erwartungen zurück. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch eine kurze Ansprache von Dr. Elise von Randow, in der sie besonders die Bedeutung internationaler Beziehungen für die FH-Deggendorf bekräftigte und das Engagement der Studierenden vom Arbeitskreis International (AKI) lobte. Letztendlich war es die Idee der Studierenden des “International Management", die im Rahmen eines Projekts in die Tat umgesetzt wurde. Ziel des Projekts war es in erster Linie, denjenigen eine Diskussions- und Informationsplattform zu bieten, die ein Auslandsstudium erwägen. Erfahren konnte man in der Tat viel über die ausländischen Partner, “schließlich ist es uns gelungen in relativ kurzer Zeit ein weltumspannendes Netz an Partneruniversitäten aufzubauen", erklärte von Randow.

“Mit Chinas Fuden-Universität in Shanghai fing alles an.”

Nach und nach knüpfte man über Professoren, Studenten, Vertreter oder FH-eigene Präsentationsreisen Kontakte nicht nur im fernen Australien, Korea, Brasilien, Mexiko, Zypern und in den englischsprachigen USA, Kanada, Irland und Großbritannien. Auch auf dem europäischen Festland in Norwegen, Schweden, Finnland, Lettland, Dänemark, den Niederlanden, Frankreich, Polen, Tschechien, Slowakei, Österreich, Rumänien und Spanien wurden wichtige Kontakte geknüpft. Im Gespräch mit den Austauschstudenten über ihren Aufenthalt in Deggendorf war nicht nur zu erfahren, dass sie angenehm empfangen wurden. “Sehr interessant" und in “angenehmer Atmosphäre" sei das Studium und man hat auch “viel Spaß" - ist beispielsweise von den tschechischen Studenten Jaromír Hájek (22) aus Pilsen und Ivo Zdráhal (22) aus Brünn zu hören. Interessant auch, was Zdráhal hinzufügt: “Überall redet man vom gemeinsamen Europa, aber hier sieht man es in der Praxis. Auch der Brasilianerin Bettina Riffel (24) gefällt es in Niederbayern “ganz gut"und obwohl sie findet, dass die “Deutschen eher verschlossen sind", mangelt es ihr nicht an internationaler Kommunikation: “Schließlich sind wir alle im selben Boot!".

Neben einer Einführungswoche und der Unterstützung während des Studiums werden sogar Wohnungen vermittelt. Ein bis zwei Semester studiert man meist als Ausländer in Deggendorf - ein gesamtes Studium kann aber auch absolviert werden. Einen “Students-All-inclusive-Service"quasi bietet das Auslandsamt der FH für diese Gaststudenten. Möglich macht dies nicht nur das Engagement der einheimischen Studierenden und der FH, sondern auch die Unterstützung seitens der Stadt Deggendorf. Aber auch viele Firmen interessieren sich für die Gaststudenten und fördern diese finanziell.

 

Donau Anzeiger vom 11. Juni 2004

 

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