Niederbayer in den Fachbereich Maschinenbau der FH berufen |
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Franz Bergbauer vertritt im Hauptstudium das Lehrgebiet KolbenmotorenDeggendorf. (pa) Professor Dr.-Ingenieur Franz Bergbauer aus dem Landkreis Straubing-Bogen bringt den zukünftigen Maschinenbauingenieuren an der Fachhochschule Deggendorf im Grundstudium die Mechanik näher und vertritt im Hauptstudium das Lehrgebiet Kolbenmotoren. Der gebürtige Gaishausener besuchte das Johannes-Turmair-Gymnasium in Straubing und studierte anschließend Maschinenbau an der Technischen Universität (TU) München. Nach seinem Diplom arbeitete er als Assistent am Lehrstuhl für Verbrennungskraftmaschinen und Kraftfahrzeuge der TU bei Professor Woschni. Das Thema seiner Forschungstätigkeit dort war der Turbocompoundbetrieb. Durch eine im Abgasstrang von Verbrennungsmotoren angebrachte Nutzturbine wird dabei dem Abgas Energie entzogen und in Nutzleistung umgewandelt. Diese Technologie wird in Zeiten steigender Kraftstoffpreise auch aktuell wieder interessant. Turbocompoundbetrieb war auch das Thema seiner 1989 vorgelegten Dissertation. 1989 trat Dr. Bergbauer bei MAN B&W Diesel AG in Augsburg ein. MAN B&W ist einer der weltweit größten Hersteller von mittelschnelllaufenden und langsamlaufenden Diesel? und Gasmotoren für den Antrieb von Schiffen und Kraftwerken. Der 43 jährige Familienvater arbeitet dort im Bereich der Motormechanik und war zunächst als Sachbearbeiter für die Schwingungsanalyse an Motoren tätig. Später zeichnete er Sachgebietsleiter für die Festigkeit von Motoren und Motorenbauteilen und zuletzt als Abteilungsleiter für die gesamte Motorenmechanik und das Messwesen verantwortlich.
Plattlinger Anzeiger vom 25. März 2003
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