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Zahlreiche
Mitglieder des Vereins lauschten dem Vortrag von Professor Dr. Reinhard
Höpfl, Präsident der FH |
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Letztes Jahr zwei große
Projekte begleitet - Positive Mitgliederentwicklung hervorgehoben
Deggendorf. (lyk) Zur Mitgliederversammlung
hatte für Mittwochabend der Vorsitzende des Vereins der Förderer
und Freunde der Fachhochschule Deggendorf, Karlheinz Lühmann, eingeladen.
Nach dem Kassen- und Prüfungsbericht sowie der Entlastung der Vorstandschaft
lagen die Schwerpunkte der Tagesordnung im Rechenschaftsbericht des Vorsitzenden,
bei FH-Präsident Professor Dr. Reinhard Höpfl und beim Hauptreferenten
des Abends, Professor Ernst Jürgens, der einen Vortrag über
die "Multimediale Bildung" hielt.
Vorsitzender Lühmann konnte
zur Versammlung auch Oberbürgermeisterin Anna Eder, Altbürgermeister
Dieter Görlitz sowie Vertreter aus Politik und Wirtschaft begrüßen.
Der Vorsitzende begann sodann mit dem Tätigkeitsbericht, in dem er
unter anderem die positive Mitgliederentwicklung des Fördervereins
hervorhob und als nächstes Ziel den 500. Freund und Förderer
begrüßen will. Zwei große Projekte konnten im vergangenen
Jahr unterstützend begleitet werden. Im ersten Fall ging es um den
Bereich Produktionstechnik und Mechatronik. Es konnte ein Werkzeugmaschinenlabor
weiter ausgebaut werden. Damit wurde es möglich, dass die Maschinenbaustudenten
eine automatisierte Produktion unterschiedlicher Produkte vom Rohteil
bis zur Fertigstellung selber aufbauen, programmieren und herstellen können.
Die Gesamtkosten dieser Investition beliefen sich auf 250 000 Euro, wovon
der Bezirkstag 7 500 Euro zuschoss.
Dass der Förderverein
in der Lage ist blitzartig zu reagieren und dadurch entscheidende Hilfe
zu leisten, legte Lühmann anhand des Falles Studiengang Tourismusmanagement
dar. Durch das Hochschnellen der Studentenzahl war im Juli 2002 dieser
Studienzweig nicht mehr im Gebäudekomplex unterzubringen. Mit unkonventioneller
Direkthilfe durch OB Anna Eder und einer Zuschussspritze, in Höhe
von 6 000 Euro von der Sparkasse konnten bei der VHS für ein Jahr
drei Räume angemietet werden, was in dieser Schnelligkeit über
München nie zu regeln gewesen wäre", so der Vorsitzende.
Damit bedankte er sich bei den Spendern, von denen er das Straubinger
Tagblatt, den Sparkassenbezirksverband Niederbayern, die Firmen Rile,
First Contact, Zitzler und Glas sowie Heinz Ebner aus Deggendorf besonders
hervorhob. Nicht vergessen wurden die Firmen Kermi und die Textilwerke
Deggendorf,
die der Fachhochschule erhebliche Jahresbeiträge zukommen lassen.
Zum Spendenaufkommen insgesamt
sagte Lühmann, dass es im vorigen Jahr deutlich zurückgegangen
sei, was nicht zuletzt auf die Auswirkungen der Flutkatastrophe zurückzuführen
sei. Er rief dazu auf, weitere Gönner für den Förderverein
zu werben
und bedankte sich abschließend bei den Mitgliedern und der Oberbürgermeisterin
für die Loyalität. Zum Schluß sagte der Vorsitzende: "Ich
hoffe und wünsche, dass unsere Institution den erfolgreichen Weg
der Fachhochschule auch zukünftig positiv
Beeinflussen kann, und wir mit ihrer Unterstützung die erforderlichen
Ziele erreichen können".
Plattlinger Anzeiger vom 14.
Februar 2003
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