Deggendorfer BWL-Student grüßt aus den USA |
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Martin Gritsch aus Landau/Isar leistet seit dem 01.09.2003 sein Auslandspraktikum in den USA bei der DAA - Dräxlmaier Automotive of America LLC - ab. Der 26jährige, der an der Fachhochschule Deggendorf Betriebswirtschaft studiert, ist derzeit dort in der Qualitätsmanagementabteilung eingesetzt. In einem Schreiben an das Akademische Auslandsamt schildert er kurz seine Eindrücke: Dräxlmaier, mit
Hauptsitz in Vilsbiburg, hat hier am Standort in Duncan/South Carolina
ca. 300 Mitarbeiter (240 in der Produktion und 60 in Engineering und Verwaltung).
Es werden hier Interieurkomponenten für den BMW Z4 hergestellt, z.B.
Lautsprecherabdeckung, Ganghebel, Türverkleidung und auch die meisten
Kabelbäume. Das wichtigste Projekt, an dem ich viel mitgearbeitet
habe, war diesen Monat das Bestehen zweier TÜV-Zertifizierungen.
Ich habe meinen Abteilungsleiter, übrigens ein Deutscher wie auch
meine Supervisorin, gebeten, mich nach der Zertifizierung mal in den Einkauf
zu versetzen, damit ich auch einen Einblick in diesen Firmenbereich bekomme.
Den ersten Monat durfte ich sehr viel technische Übersetzungen machen,
da Judy, unsere Übersetzerin zwei Wochen zu einer Schulung in Deutschland
weilte und ich deshalb ihren Part bei uns übernehmen musste. War
aber im nachhinein ganz gut, denn dadurch habe ich mich gleich richtig
ans Englische gewöhnt. Die ganzen Meetings laufen komplett in Englisch
ab, und da muss man dann schon schauen dass man mitkommt. Zumal in South
Carolina ein ziemlich starker Dialekt gesprochen wird. Ich hatte insgesamt
den Eindruck, dass mich die Kollegen erst mal etwas getestet haben und
als sie gesehen haben, dass das mit dem Englisch ganz gut hinhaut und
ich mich auch mit dem PC auskenne, dann haben sie mir auch etwas anspruchsvollere
Tätigkeiten gegeben. Dies ist für kommende Praktikanten auch
ganz nützlich zu wissen, also am Anfang gleich ins Zeug legen, dann
kann man sich später mal etwas zurücklehnen. Dräxlmaier stellt den
derzeitigen drei Praktikanten zwei Apartments zur Verfügung, so dass
wir uns hier in USA nicht um die Wohnungssuche kümmern mussten. Wir
bekommen ferner von der Firma ein Praktikantenauto gestellt, das wir auch
privat nutzen dürfen.
Eigener Bericht
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