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Hochschulpresse: Presseartikel 2003

Jobbörse an der FH: Kontakte knüpfen mit künftigen Arbeitgebern

 Jobbörse an der FH

Christian Schauer (links), Leiter der Instandhaltung bei den Textilwerken Deggendorf, und Personalfachkauffrau Cornelia Frischhut unterhielten sich an der FH mit potenziellen Werksstudenten und Praktikanten. (Foto: Heinritz)

55 Betriebe aus ganz Bayern beteiligten sich an der Messe

Deggendorf (she). Zum fünften Mal haben gestern Studenten und Unternehmen auf der Jobbörse an der FH Kontakte geknüpft.
55 Unternehmen haben sich, in diesem Jahr mit einem Stand an der Messe beteiligt. Den fünf Betrieben, die bereits von Anfang dabei waren - BMW, Kermi, Zollner Elektronik AG, ZF Passau und MLP Finanzdienstleistungen AG - überreichte der Vorsitzende des studentischen Vereins "First Contact", Markus Bielmeier, Obstkörbe als kleines Dankeschön. "First Contact" organisiert die Messe.
Viele Studenten nutzten das Angebot, mit den Unternehmen in Kontakt zu treten. "Das Interesse ist groß", bestätigte Christian Schauer, Leiter der Instandhaltung bei der TWD. Das Textilunternehmen nützt die Gelegenheit, Studenten für Praktika oder Diplomarbeiten zu interessieren.

"Die Jobbörse ist sehr informativ", bestätigt Karin Trepesch aus Wallersdorf. Allerdings vermisst die BWL-Studentin mit Schwerpunkt Controlling eine größere Anzahl von Betrieben, die Stellenangebote in ihrer Fachrichtung offerieren. "Die meisten bieten Praktika an. Ich bin jetzt im 8.' Semester und schon mehr auf Jobsuche." Ähnlich sieht es auch Gabor Balogh aus Weilheim. Er studiert BWL im zweiten Semester und schaut sich nach einem Praktikum um. "Für BWL ist grundsätzlich schon etwas zu wenig da. Aber mich interessiert es auch, mich einfach mal umzuschauen." Ulrike Sammer aus Deggendorf ist hingegen begeistert von der Jobmesse: "Es ist super, dass man hier Kontakte zu den Unternehmen knüpfen kann. Ich studiere Elektrotechnik im zweiten Semester und bin auf der Suche nach einem Praktikum hier in der Gegend. Da hatte ich bisher nichts gefunden. Jetzt habe ich mir schon einen Bewerbungsbogen von einem Betrieb mitgenommen."
Lars Baumann aus Straubing studiert Maschinenbau im 2. Semester. Dank seiner Berufsausbildung ist er nicht wie seine Kommilitonen auf Praktiumssuche: "Ich schaue mich hier generell mal um. Da ist die Jobbörse sehr gut, um sich über die Unternehmen allgemein zu informieren. "

Dicht umlagert war auch der Messestand der Firma Edscha aus Hengersberg. Der Grund: Das Unternehmen hatte den neuen Z4 von BMW und den Smart Roadster mitgebracht. Edscha fertigt die Verdecke für beide Fahrzeugtypen. Der Betrieb ist zum dritten Mal auf der Jobbörse vertreten. "Wir suchen hauptsächlich Maschinenbau-Ingenieure oder technische BWL'er", verrät Nils Semmelhack. "Mit der FH klappt die Zusammenarbeit gut. Wir haben schon mehrere Studenten eingestellt, die Werkstudenten waren oder ihre Diplomarbeiten im Werk angefertigt haben." Den "Junior Award" für die beste Präsentation während der Messe erhielt die Maschinenfabrik Reinhausen.

 

Deggendorfer Zeitung vom 30.04.03

 

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