Hier sind Sie:

Hilfsnavigation


Hochschulpresse: Presseartikel 2003

Statt A 115 in Zukunft: Karl-Bachl-Hörsaal

Fachhochschule nennt Hörsaal nach Unternehmer - FH-Präsident wünscht Zusammenarbeit von Forschung und Wirtschaft

Deggendorf (lm). Zu Ehren des Röhrnbacher Bauunternehmers Karl Bachl ist gestern an der Fachhochschule Deggendorf der Karl-Bachl-Hörsaal eingeweiht worden. FH-Präsident Prof. Dr. Reinhard Höpfl würdigte die Verdienste des Unternehmers und empfohl ihn seinen Studenten zum Vorbild. Zwei Ruck benötigte er, dann fiel die Stoffverkleidung und enthüllte den neuen Namen des Hörsaals A 115 im Fachbereich Betriebswirtschaft der FH Deggendorf. In Anwesenheit von Fachvertretern, Studenten und Politikern nahm Karl Bachl die Ehrung der FH entgegen und gab einem Hörsaal seinen Namen. "Für mich und meine Firma war diese Initiative eine Überraschung und große Ehre", kommentierte er die Umbenennung. Mit der Namensgebung wurde auch das Engagement des Unternehmers für die FH gewürdigt, so FH-Präsident Reinhard Höpfl. "Durch diese Ehrung wird die Beziehung zur FH weiter gestärkt. Wir werden diese Kontakte pflegen und wenn möglich intensivieren", erklärte der Bauunternehmer. Seit einigen Jahren arbeitet die Firma Bachl mit der Deggendorfer Hochschule zusammen. So lässt die Firma einige ihrer Baustoffe an der FH prüfen und bietet den Studenten Praktikumsmöglichkeiten und Werksbesichtigungen.

Die Karl-Bachl GmbH &Co KG stellt Baustoffe, Fenster, Türen sowie Dämmstoffe her und führt Hoch- und Tiefbauarbeiten durch. Das von Karl Bachls Vater gegründete Unternehmen beschäftigt über 1400 Mitarbeiter an Produktionsstandorten in Niederbayern, Thüringen, Sachsen und Tschechien.

Prof. Dr. Georg Herde, Dekan des Fachbereichs Betriebswirtschaft, lobte die Firma Bachl als eines der bedeutendsten Bauunternehmen Niederbayerns und erklärte: "Der neue Name des Hörsaals erinnert auch daran, dass Bildung und Bauwerke auf einem soliden Fundament stehen müssen."


Mit der Benennung von Hörsälen nach Unternehmerpersönlichkeiten der Region setzt die Fachhochschule eine Tradition fort, die sie vor drei Jahren begonnen hat. Durch die Einbindung der Wirtschaft in die Hochschule soll die Zusammenarbeit zwischen Praxis und Theorie, zwischen Forschung und Wirtschaft gestärkt werden. Ein Ausdruck dieser Verbindung ist die Benennung von Hörsälen nach ausgesuchten Unternehmern. Prof. Dr. Reinhard Höpfl wünscht sich noch engere Kontakte zwischen Wirtschaft und Forschung. Diese Verbindungen seien wertvoll für die Studenten und ermöglichten den Unternehmen im Gegenzug technischen und fachlichen Rat. Nicht zuletzt wird die Hochschule über diese Zusammenarbeit mit Mitteln in Höhe von 200 000 bis 300 000 Euro pro Jahr unterstützt.
Im Fachbereich Betriebswirtschaft existieren bereits der Oskar-Weinfurtner-Hörsaal und der nach Josef Kagerbauer benannte Joska-Hörsaal. Insgesamt 20 Hörsäle tragen Namen von Unternehmerpersönlichkeiten der Region.

 

Deggendorfer Zeitung vom 11. Dezember 2003

 

zurück zur Übersicht


English, Barrierefreiheit, Jobs, News, Kontakt, Privacy, Impressum


Ansicht:

  • Druck
  • Kontrast
  • Layout-frei