Statt A 115 in Zukunft: Karl-Bachl-Hörsaal |
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Fachhochschule nennt Hörsaal nach Unternehmer - FH-Präsident wünscht Zusammenarbeit von Forschung und WirtschaftDeggendorf (lm). Zu Ehren des Röhrnbacher Bauunternehmers Karl Bachl ist gestern an der Fachhochschule Deggendorf der Karl-Bachl-Hörsaal eingeweiht worden. FH-Präsident Prof. Dr. Reinhard Höpfl würdigte die Verdienste des Unternehmers und empfohl ihn seinen Studenten zum Vorbild. Zwei Ruck benötigte er, dann fiel die Stoffverkleidung und enthüllte den neuen Namen des Hörsaals A 115 im Fachbereich Betriebswirtschaft der FH Deggendorf. In Anwesenheit von Fachvertretern, Studenten und Politikern nahm Karl Bachl die Ehrung der FH entgegen und gab einem Hörsaal seinen Namen. "Für mich und meine Firma war diese Initiative eine Überraschung und große Ehre", kommentierte er die Umbenennung. Mit der Namensgebung wurde auch das Engagement des Unternehmers für die FH gewürdigt, so FH-Präsident Reinhard Höpfl. "Durch diese Ehrung wird die Beziehung zur FH weiter gestärkt. Wir werden diese Kontakte pflegen und wenn möglich intensivieren", erklärte der Bauunternehmer. Seit einigen Jahren arbeitet die Firma Bachl mit der Deggendorfer Hochschule zusammen. So lässt die Firma einige ihrer Baustoffe an der FH prüfen und bietet den Studenten Praktikumsmöglichkeiten und Werksbesichtigungen. Die Karl-Bachl GmbH &Co
KG stellt Baustoffe, Fenster, Türen sowie Dämmstoffe her und
führt Hoch- und Tiefbauarbeiten durch. Das von Karl Bachls Vater
gegründete Unternehmen beschäftigt über 1400 Mitarbeiter
an Produktionsstandorten in Niederbayern, Thüringen, Sachsen und
Tschechien. Prof. Dr. Georg Herde, Dekan des Fachbereichs Betriebswirtschaft, lobte die Firma Bachl als eines der bedeutendsten Bauunternehmen Niederbayerns und erklärte: "Der neue Name des Hörsaals erinnert auch daran, dass Bildung und Bauwerke auf einem soliden Fundament stehen müssen."
Deggendorfer Zeitung vom 11. Dezember 2003
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