Lühmann bleibt Chef der Fachhochschul-Förderer |
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Verein will neuen Internet-Auftritt der FH finanziell unterstützenVon Bettina Ketterl Deggendorf. Bei der Mitgliedversammlung des Vereins der Freunde und Förderer der Fachhochschule Deggendorf ist Vorsitzender Karlheinz Lühmann für die nächsten drei Jahre einstimmig in seinem Amt bestätigt worden. Stellvertreter sind OB Anna Eder, Alt-OB Dieter Görlitz, Präsident Reinhard Höpfl und Peter Radlsbeck. Den neuen Internet-Auftritt, die Anschaffung von 20 neuen Computern und Auslandssemester der Studierenden - das sind die wichtigsten Projekte, die der Förderverein unterstützen will. Allein der neue Web-Auftritt kostet 100 000 bis 110 000 Mark, erläuterte Lühmann. Einen Webserver, mehr Festplattenleistung, neue Soft- und Hardware braucht die FH dafür. Die Wirtschaftsinformatiker benötigen 20 neue Rechner, die insgesamt 60 000 Mark kosten werden. Auch hier wird der Förderverein einen Teil beisteuern. Damit die Mitglieder des Fördervereins auch wissen, wo ihr Geld hinkommt, trug Schatzmeister Erwin Schmid den Kassenbericht vor. Mit 90 724 Mark im "Geldbeutel" hat der Verein das Jahr 2000 gestartet. Ungefähr genauso viel hat man in diesem Jahr ausgegeben. 79 000 Mark kamen an Mitgliedsbeiträgen herein, plus Spenden ergibt das einen momentanen Kassenstand von 91589 Mark. Dass der Verein gut gewirtschaftet hat, davon war nicht nur Kassenprüfer überzeugt - auch die Mitglieder entlasten den Vorstand einstimmig. Vorsitzender Lühmann bedankte
sich bei den Gönnern und Mitgliedern des Vereins und hatte - damit
sie ihm alle wohlgesonnen bleiben - auch eine gute Nachricht: "Die
Mitgliedsbeiträge werden mit der Umstellung auf den Euro nicht erhöht." Lühmann hatte die OB vorgeschlagen, weil sie sich schon als Bezirksrätin dafür eingesetzt habe, dass der Bezirk Niederbayern - übrigens großzugigster Geldgeber des Vereins - die Förderer der FH finanziell unterstützt. Über die Entwicklung der FH seit ihrer Gründung 1991 informierte Präsident Höpfl die Mitglieder. Zum Thema "Auf dem Weg in eine wissensbasierte Wirtschaft" sprach Claus Weyrich, Vorstandsmitglied der Siemens AG, anschließend.
Deggendorfer Zeitung vom 2. März 2001
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