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Elektro-/Medientechnik: Studium Medientechnik

Der Studiengang Medientechnik

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Profil

Der Studiengang Medientechnik ist ein technisch orientierter Studiengang, der der erhöhten Nachfrage der Informationsgesellschaft im Bereich der Medien gerecht wird. Für eine breit gefächerte Ausbildung werden neben ingenieurwissenschaftlichem Basiswissen inhaltliche und gestalterische Aspekte der Medien kombiniert mit medienspezifischer Technologie und Informatik sowie mit betriebswirtschaftlichen Themen ergänzt. Marktorientiert werden als wesentliche Säulen der Medientechnik die Bereiche Druck, TV/Film, Radio und Neue Medien behandelt, die jedoch nicht für sich getrennt, sondern untereinander stark verknüpft zu sehen sind. Der Bereich Neue Medien umfasst hierbei beispielsweise Internetanwendungen, mobile Anwendungen, E-Learning und Streamingtechnologie, welche über Internetfernsehen und Internetradio auch die anderen Säulen verbinden.

Studieninhalte:

Prozentuale Verteilung der fachlichen Inhalte:

Leitbild, Ausbildungsziel

Der Studiengang hat eine breitbandige Ausbildung in der Anwendung medienspezifischer Technologien zum Ziel, um den Studenten Tätigkeitsfelder in den genannten vier Säulen zu erschließen, aber auch der verstärkten Nachfrage der Film- und Rundfunkbranche nach einem Allround-Mitarbeiter, der Interview- und Aufnahmetechnik, Postproduktion und Präsentation zugleich beherrscht, Rechnung zu tragen. Zusätzlich sollte der Absolvent zur eigenständigen Firmengründung fähig sein.

Zugangsvoraussetzungen, Studiendauer

Als Zulassungsvoraussetzung des 7semestrigen Studiums wird ein entsprechendes Fachhochschulreifezeugnis gefordert und ein numerus clausus erhoben.

Studienverlauf, Schwerpunkte, Wahlmöglichkeiten

Das Bachelorstudium beseht aus fünf theoretischen Semestern, einem anschließenden praktischen Semester und der Bechelorarbeit im siebten Semester. Vorpraktika sind nicht notwendig. Im dritten Semester ist einer der beiden schwerpunkte "Mediendesign" und "Medieninformatik" zu wählen, der eine weitere Vertiefung der Interessensgebiete ermöglicht, wobei "Mediendesign" die produktionstechnisch orientierten ersten drei Säulen Druck, TV/Film und Radio stärker abdeckt und "Medieninformatik" einen starken Bezug in Richtung Neuer Medien aufweist. Eine weitere Unterstreichung des Interessensschwerpunktes der Studierenden erfolgt meist durch die Wahl der Praktikumsstelle und des Bachelorthemas.
Wahlmöglichkeit besteht auch in den beiden Allgemeinen Wahlpflichtfächern, wobei jedoch eines eine Fremdsprache beinhalten muss, und in dem fachspezifischen Wahlpflichtfach. Wahlfächer können aus einem Katalog ausgewählt werden.

Theorie- und Praxisanteile

Der Studiengang besitzt durch das Industriepraktika, Lehrbeauftragte aus der Industrie und insbesondere durch zahlreiche Projekte mit der umliegenden Wirtschaft in Form von TV- und Filmproduktionen, Erstellen von CD-ROMs, Hörspielen, Radiobeiträgen, Werbespots, Flyer und Internetauftritten einen sehr starken Bezug zur Praxis und eine sehr enge Verknüpfung mit der Wirtschaft. Die Verleihung des TheoPrax-Preises 2003 für ein Medientechnikprojekt unterstreicht den Praxisbezug der Lehre. Die Präsenz in der Region wird durch Internetfernsehen und Internetradio weiter vertieft. Theoretische Fächer und Projekte halten sich beide die Waage, so dass Theorie und Praxis gleichbedeutend gelehrt werden.
Zur praxisorientierten Ausbildung stehen den Studenten neben Schnittlaboren und Computerlaboren auch ein Medienatelier für Filmaufnahmen und Internetfernsehen sowie ein Audiolabor für Sounddesign und zwei Tonstudios für Internetradio und Musikaufnahmen zur Verfügung. Ein Fotoatelier, Medienlabor, Graphiklabor sowie ein Informatiklabor geben weitere praktische Lern- und Lehrmöglichkeiten. Durch Projekte, praxisbegleitende Lehrveranstaltungen, Praktikum und Bachelorarbeit werden aktuelle Themen bearbeitet und moderne Forschungseinrichtungen anderer Institute wie z.B. des Instituts für Rundfunktechnik in München genutzt.


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